28. Dezember 2009

Als mein Herrchen gestern anfing zu staubsaugen, da wussten die Lotti und die Trude direkt: heute kommt Besuch.
Und tatsächlich standen kurz darauf schon die Tante Petra und der Onkel Ernst vor der Tür.
Der Armand und ich waren auch schon da und haben uns das ganze Spekatkel von dem Kronleuchter über dem Esstisch aus angesehen und dabei ein bisschen mit unseren Mopszehen in dem Essen gepuhlt. Das ist wichtig für die richtige und himmlische Würze!
Die Tante Petra hatte einen langen Rock an und das fanden die Lotti und die Trude total interessant. Da konnte man sich toll drunter stellen und gucken was es da alles so zu gucken gibt. Oder sich verstecken. Zum Beispiel vor der Adele, die kam nämlich kurz darauf zusammen mit dem Kameraopa und der Kekstante Anne.

Die Lotti hat sich dann aber erst einmal entschlossen, sich ordentlich mit der Adele zu prügeln. Schließlich war doch Weihnachten, da muß man schon für eine besinnliche Stimmung sorgen.
Der Kameraopa hatte sich auch zur Feier des Tages ein kleines Ratespiel ausgedacht und die Geschenkanhänger an den Päckchen vergessen. Und damit das Spiel noch ein bisschen schwieriger war, hatte er für alle Päckchen dasselbe Papier verwendet! Das war gar kein so einfaches Rätsel!
Die Lotti hat im Hintergrund währenddessen lieber die Adele verdroschen und über das Sofa gejagt. Mittlerweile ist die Adele nämlich schon groß genug für richtige Dresche, das macht ganz dolle Spaß!
Die Trude saß da lieber auf dem sicheren Schoß von der Tante Petra oder dem Onkel Ernst und hat sich kraueln lassen. Wenn die Trude groß ist, möchte sie nämlich IHK geprüfter Kraulmops werden. Und die Lotti und die Adele gehen zu der GSG 9.

Als alle abends dann nach Hause fuhren, waren die Lotti und die Trude ganz dolle müde und haben sich direkt unter die dicke Wolldecke auf dem Sofa verzogen.
Alle fanden, dass das ein sehr schönen Tag war, auch wenn zwei Plätze frei blieben, nämlich der von dem Armand und meiner. Und alle haben still an uns gedacht und uns vermisst. Denn wir hätten bestimmt auch jede Menge Spaß beim gegenseitig-verhauen und der Tante-Petra-unter-den-Rock gucken gehabt!
Aber dafür konnten wir auf dem Kronleuchter schaukeln und mit unsere Mopszehen in den Kuchen und dem Chilli herumrühren. Und wer kann das schon von sich sagen?

Peace Frieda

24. Dezember 2009

Heute kam das Christkind und die Lotti und die Trude waren schon ganz früh wach, um zu gucken, ob das Christkind nicht schon etwas zum Frühstück vorbeibringt. Und tatsächlich! Da lag auf einmal ein Weihnachts-Quietsche-Huhn unter unserem Tannenbaum!

Das Gummihuhn quitescht ganz dolle laut und zwar so laut, dass die Lotti Angst vor ihm hat. Das ist gar kein Weihnachts-Quietsche-Huhn, sondern ein Terror-Quietsche-Huhn! Die Lotti und die Trude haben es dann ganz spontan auf den Namen Adele getauft. Warum weiß ich aber nicht.

Nach diesem total ernüchternden Geschenk sind wir dann alle zum Käseopa und zur Käseoma gefahren. Die Lotti und die Trude haben den Käseopa erst einmal in der Küche eingekesselt, wo er für jeden ein Ei gepellt hat. Und Käse gab es auch noch oben drauf, schließlich ist ja Weihnachten!
Mein Herrchen hat in der Zeit der Käseoma, wie auch schon im letzten Jahr, erklärt, dass man auch eine Musik CD in dem DVD Player abspielen kann, obwohl sie nur Töne und keine Bilder hat. Aber so richtig geheuer war das der Käseoma nicht und deshalb hat sie lieber lecker Essen gemacht. Der Onkel Arthur und die Tante Jenny waren auch da und alle saßen schon ganz hungrig um den Tisch herum. Die Trude auch, die saß nämlich auf dem Sessel vom Käseopa und hat sich ganz dolle gefreut, dass vor ihr ein so voller Teller stand, Aber dann wollte der Käseopa da auf einmal selber sitzen und das war total unfair, schließlich heißt es doch „Weggegangen- Platz vergangen“!

Aus Rache haben die Lotti und die Trude dann erst einmal den ollen Plüsch-Weihnahctsmann von der Käseoma als Geisel genommen. Bei der Befreiungsaktion hat der Weihnachtsmann dann leider seine Pompom-Nase verloren und jetzt hat er ein Profil wie ein Mops und ist einer von uns!
Die Trude hat dann noch unter dem Weihnachtsbaum eine Tüte mit polnischen Schokoladenbonbons gefunden und sie war sich ganz sicher, dass auf der Tüte ihr Name stand! Nur mein Herrchen, der hat das nicht gesehen und die Tüte auf den Schrank gestellt. Direkt neben die Vase mit den Tannenzweigen, mit der man so toll kegeln kann. Manchmal ist mein Herrchen ein pupsiger Spielverderber.
Zum Glück hatte der Käseopa Mitleid und weiß,d ass die Lotti und die Trude zuhause immer ganz dolle Hunger leiden und deshalb gab es heimlich in der Küche noch ein paar Kartöffelchen.

Als wir nach Hause kamen, stellte sich heraus, dass das Christkind noch ein neues Körbchen für die Lotti und die Trude vorbeigebracht hatte; bestimmt weil die beiden das ganze Jahr über so dolle lieb waren!

Und als alle zufrieden unter dem Tannenbaum saßen bin ich mit dem Himmelsbus wieder in den Mopsengelhimmel gefahren. Dort hatten wir nämlich eine riesengroße Tanne aufgestellt, über und über mit Lichtern, Leckerlis und kleinen Kauknochen geschmückt. Und dann haben sich alle Mopsengel an die Pfoten gefasst und sind bis in den frühen Morgen um den Baum getanzt.
Und oben auf der Spitze stand der Armand mit einem kleinen Taktsstock und hat uns die Tanzschritte gezeigt.
Da sieht man mal wieder wofür so ein Abendkurs in „Minnesang und Tanz“ doch gut ist!

Peace Frieda

17. Dezember 2009

Gestern haben die Lichter an unserem Tannenbaum nicht geleuchtet, sondern waren ganz dunkel, denn gestern war ein sehr, sehr trauriger Tag. Ich sitze nämlich nicht alleine auf meiner Wolke im Mopshimmel, sondern neben mir, auf seiner eigenen Wolke, da sitzt der Armand. Und obwohl er ja eigentlich kein Mops ist, hat er sich sofort für den Mopsengelhimmel entschieden, damit wir Nachbarn sein können und ich muß sagen, mit so einem französischen und adeligen Wolkennachbarn lebt es sich direkt viel besser!

Nur unten auf der Erde, da sind jetzt alle ganz dolle traurig. Am traurigsten sind natürlich die Gartentante Petra und der Onkel Ernst, denn der Armand war ja gar nicht lange bei ihnen. Aber auch der Kameraopa und mein Herrchen und Frauchen sind sehr, sehr traurig. Auf einmal ist die Zeit, wo ich ein kleiner Mopsengel wurde, wieder ganz dolle präsent. Das ist nämlich das komische an der Zeit, mal vergeht sie ganz dolle langsam, wie zum Beispiel zwischen den Mahlzeiten, manchmal verliert sie ihren Schrecken und dann auf einmal ist es, als wäre alles erst gestern gewesen.

Mir als Mopsengel tut es auch sehr leid, wenn alle da unten so traurig sind, aber auch ein kleiner Mopsengel kann daran nichts ändern. Wir können bei vielen Dingen aufpassen und unsere kleinen Pfoten über die Menschen und über die halten, die wir lieb haben, aber an den großen Schicksalen, da können auch unsere Pfötchen nicht rütteln.

Am schlimmsten für meine und Armands Herrchens und Frauchens ist, dass sie sich nicht verabschieden konnten, weil alles so ganz dolle schnell ging. Aber das musste so sein, denn keiner von ihnen hätte uns je freiwillig gehen lassen. Mein Herrchen hätte dem Schicksal eines auf die Mappe gegeben, mein Frauchen hätte es mit ihren Bestellpaketen beworfen, die Gartentante Petra hätte ihre Gartenschaufel gezückt und der Onkel Ernst hätte ihm mit dem dröhigen Schwarzbrot, das er so gerne isst, den Garaus gemacht. Und mit Schwarzbrot beworfen zu werden, ist auch für das Schicksal nicht lustig.

Es gibt viele kleine Mopsengel, arme Mopsengel, die sich von ihrem Herrchen und Frauchen erst verabschieden müssen, damit diese so die Gelegenheit bekommen, ihnen noch einmal zu sagen, wie lieb sie sie hatten. Vielleicht weil sie es vorher so oft vergessen haben. Oder weil im Alltag ganz doll wenig Zeit für die Erdenmöpse war.
Aber der Armand und ich, wir mussten uns nicht verabschieden, weil es nichts gab, was wir nicht schon in jeder kleinen und einzelnen Sekunden unseres Leben erfahren und gewusst haben: nämlich das wir die kleinen Schätze unserer Herrchens und Frauchens waren, ihr Mittelpunkt und ihr Ein und Alles. Und wenn das so ist, dann muss man sich auch nicht verabschieden, weil es nichts nachzuholen auch nichts mehr zu sagen gibt, was nicht schon längst und ganz oft gesagt worden ist.

Und wenn, wie heute, die Wintersonne durch die Bäume scheint und tausende von kleinen Schatten auf die Erde wirft, dann lohnt es sich genauer hinzugucken. Denn wer genau aufpasst, der kann zwei kleine Mopsengel sehen, die Schatten fangen und Himmelsfliegen jagen, denn das geht mit Engelsflügeln noch viel, viel besser als mit ohne. Und wer an uns glaubt, der hört uns leise dabei kichern. Und für die, die nicht glauben, da wird es nur der Wind in den Bäumen sein.

Aber was wäre das Leben, so hart und unfair es auch erscheinen mag, ohne den Glauben an kleine Mopsengel?

Es wäre nichts weiter als ein kleines schimmelige Flitschehäufchen.

Peace Frieda

16. Dezember 2009

Als ich heute morgen wach wurde, da fand ich den Weihnachtsbrief von meinem Herrchen und Frauchen in dem Wolkenbriefkasten. So einen Weihnachtsbrief bekomme ich jedes Jahr und ich freue mich da schon immer ganz doll drauf!

Friedas Weihnachtsbrief 2009

Peace Frieda

5. Dezember 2009

Heute war die Weihnachtsfeier von der Firma von meinem Herrchen und mein Herrchen und Frauchen waren auch eingeladen. Die beiden haben sich da so dolle darauf gefreut, die konnten das vor lauter Glück gar nicht richtig zeigen.

So eine Weihnachtsfeier kann ganz schön lange dauern und sich noch viel länger als lang anfühlen, vor allem wenn man gegessen hat und müde ist und auf dem Sofa liegen möchte. Aber mein Herrchen und Frauchen wollten nicht die Ersten sein, die gehen und deshalb haben sie sich ganz dolle Mühe gegeben spaßig auszusehen. Und mit ihnen die anderen 50 Leute, die auch alle heimlich lieber gegangen wären, aber nicht die Ersten sein wollten.
Dafür hat ein ganz doll lustiger Mann mit Weinglas in der Hand dann am Tisch erzählt, dass sich mein Herrchen mit den hübschesten Frauen der ganzen Firma ein Büro teilt. Das wusste mein Frauchen gar nicht und sie hat sich darüber ganz dolle gefreut, denn sie hat ganz dolle gelächelt und das Lächeln bestand aus ganz, ganz vielen Zähnen. Der lustige Mann hat gar nicht mehr aufgehört von den Frauen zu reden und fand das alles sehr lustig.

Heute hat mein Frauchen dann im Büro heimlich die Begriffe „Voodoo“ und „böser Zauber“ gegoogelt, aber warum weiß ich nicht. Mit den Frauen in Herrchens Büro hat es aber bestimmt nichts zu tun.

Peace Frieda

4. Dezember 2009

Der Nikolaus hat uns das schönste Geschenk schon zwei Tage früher gebracht, denn heute hat mein Herrchen erfahren, dass er dieses Jahr nicht mehr nach Polen muß!. Da hat sich mein Herrchen ganz dolle drüber gefreut, aber die Lotti, die Trude und mein Frauchen noch mehr!
In den letzten sechs Wochen war mein Herrchen nämlich kaum zu Hause und das war auf Dauer ganz dolle blöd. Es macht nämlich gar keinen Spaß doll kitschige Filme zu gucken, wenn sich dabei kein Herrchen leise in die Kissen übergibt. Und es macht auch gar keinen Spaß, was Leckeres zu kochen, wenn keiner nach Hause kommt und ganz dolle Hunger hat. Und die Apfelschiffchen von meinem Frauchen, die wollte die Lotti auch nach sechs Wochen noch nicht essen. Auf denen kann mein Frauchen gerne zur Arbeit fahren, aber die Lotti, die isst die nicht!

Aber jetzt ist mein Herrchen wieder da und jetzt kann Weihnachten kommen!

Peace Frieda

29. November 2009

An diesem Wochenende war bei uns Opa-Alarm!
Am Samstag waren wir in Duisburg, weil es da einen ganz doll tollen Weihnachtsdekomarkt gibt, in dem mein Frauchen unbedingt gucken musste, was es so alles Tolles gibt. Aber als wir endlich da waren, hat es ganz doll geregnet und deshalb sind mein Herrchen, mein Frauchen, die Lotti und die Trude kurzerhand bei dem Kameraopa vorbei gefahren um Hallo zu sagen.

Die Lotti und die Trude haben ganz dolle gestaunt, denn bei dem Kameraopa, da wohnt die Adele! Das wussten die Lotti und die Trude gar nicht! Die dachten immer, die Adele wohnt eigentlich in einem Internat für ostasiatische Nahkampfausbildungen.
Die Adele hat auch ganz dolle gestaunt, denn auf Besuch war sie gar nicht vorbereitet. Aber sie hat der Lotti und der Trude direkt ganz stolz ihr Spielzeug gezeigt, das lag nämlich gar nicht alles in der Spielekiste, wie der Kameraopa immer erzählt, sondern überall verstreut auf dem Boden!
Die Lotti und die Trude haben der Adele dann noch ganz viel praktisch dolle Dinge beigebracht. Zum Beispiel, wie man oben auf der Sofalehne balanciert oder wie man sich den Kopf unter dem Couchtisch stößt. Das hat der Adele so gut gefallen, dass sie sich noch ganz oft den Kopf gestoßen hat. Und wenn die Lotti und die Trude die Adele dann zu Weihnachten wieder sehen, dann wollen sie ihr zeigen, wie man die Kugeln vom Weihnachtsbaum angelt und heimlich den bunten Teller inspiziert!

Am Sonntag waren die Lotti, die Trude, mein Herrchen und mein Frauchen dann bei dem Käseopa, weil der Onkel Artur Geburtstag hatte.
Der Käseopa hat sich ganz dolle gefreut, die Lotti und die Trude zu sehen. Und zur Feier des Tages gab es erst einmal ein vom Opa gepelltes Eichen. Und ein kleines Potpourri an Käsesorten. Die Lotti hat dann auch direkt einmal vorgeführt, wie toll sie vom Sofa aus auf den Hocker am Tisch springen kann und fast wäre es ihr gelungen, die Roulade von Käseoma vom Teller zu stibitzen. Aber leider nur fast.
Aber der Käseopa hatte ganz dolle Mitleid mit der hungernden Trude und Lotti und deshalb gab es dann doch ein bisschen von den Rouladen, aber heimlich in der Küchenecke, wo mein Herrchen und Frauchen es nicht sehen konnte.

Opa-Tage sind toll!

Peace Frieda

13. November 2009

Gestern hat mein Frauchen aufgeräumt und zwar auch unter dem Sofa und das heißt immer: es kommt Besuch! Die Lotti und die Trude waren schon ganz aufgeregt wer uns denn wohl besuchen kommt und dann war es der Kameraopa mit Adele!

Zunächst aber kam der Kameraopa allein in unsere Wohnung um eine Runde Kekse zu verteilen und um den Charme-Pokal abzuräumen, indem er feststellte, dass die Lotti und die Trude zugenommen haben. Das war gar nicht nett von dem Kameropa! Dabei ist das doch das Winterfell von der Lotti und der Trude, das trägt halt ein bißchen an den Hüften auf.

Die Adele hat sich in der Zwischenzeit schon einmal in ihrer Autobox aufgewärmt und ein bisschen Sparring gemacht und als der Kameraopa die Adele dann aus dem Auto holte ging es im Hausflur direkt in die erste Runde. Aber gerade als die Lotti der Adele den Winterstiefel von meinem Frauchen über die Mütze ziehen wollte, hat der Kameraopa dazwischengefunkt. Dabei waren die drei Minuten doch noch gar nicht um!

Die Adele ist schon ganz dolle groß geworden und mittlerweile kann sie auch schon ganz locker auf unser Sofa springen, da haben die Lotti und die Trude ganz schön doof geguckt.
Deshalb haben sie sich auch dann lieber unter den Esstisch verzogen, denn da ist ein viel besserer Hall. Das ist wichtig, denn die Lotti und die Trude haben 'Adele Ukulele' im Kanon geübt, das ist nämlich das tolle, wenn man zu zweit ist.
Die Adele hat sich aber daran gar nicht gestört, sondern lieber die Spielekiste ausgeräumt und den Karate Spongebob und das Piratenhuhn als Geisel genommen und sich damit in der Erdbeere verschanzt.
Die Lotti und die Trude sind total neidisch auf die Adele, denn die Adele ist mit der Hundeschule schon fertig! In der Schule waren nämlich ganz doll viele doofe Stinkehunde, die die Adele immer heimlich geärgert haben und wenn die Lehrerin guckte, dann war es immer die Adele schuld und die anderen haben unschuldig aus dem Fell geguckt.
Das fand der Kameraopa ganz dolle blöd und jetzt wird die Adele zuhause unterrichtet, wie die Kinder von den Amisch-Leuten.
Jetzt hoffen die Lotti und die Trude dass sie im Frühjahr auch ein paar Stinkehunde in ihrer Schulklasse haben und dann endlich ihr Hundeschul-Fertig-Diplom bekommen!

Peace Frieda

30. Okotber 2009

Heute ist mein Frauchen zu der Tante Petra und dem Onkel Ernst gefahren, um dem Armand einmal wieder ihre Auswartung zu machen. Als mein Frauchen ankam, war der Armand gerade dabei mit dem Onkel Ernst als Geleit seine Länderein abzuschreiten. Als Adeliger hat man nämlich ganz schön viel zu tun, da kann man nicht zuhause herumsitzen!

Aber danach hat er sich dann ganz der Aufwartung von meinem Frauchen gewidmet und ihr auch direkt eine kleine Kostprobe seines Könnens dargeboten. Der Armand hat nämlich einen Abendkurs in Minnetanz und höfischem Gesang belegt, denn da kann er seine musischen Talente total gut zum Ausdruck bringen.

Die Tante Petra und der Onkel Ernst nennen das immer ganz profan „Schatten fangen“, aber dazu äußert sich der Armand gar nicht, denn Bedienstete haben nun einmal kein Verständnis für die musischen Künste, da kann man nix machen.

                 
Der Armand zeigt dafür aber ganz viel Verständnis, da ist er ein sehr moderner und fortschritt-licher Adeliger. Deshalb ist er auch zwischendurch immer wieder mit der Tante Petra in den Garten zum Bällchen werfen gegangen, denn das Spiel, das verstehen auch die Bediensteten und es ist ganz dolle wichtig, sie darin zu fördern und zu unterstützen.

Mein Frauchen ist dann noch mit der Tante Petra auf den Dachboden geklettert und hat drei große Kartons voll mit tollen leeren Einmachgläsern nach Hause gebracht. Hoffentlich müssen wir jetzt nicht wieder alle wochenlang selbstgemachtes Pflaumenmus essen!

Peace Frieda

24. Oktober 2009

Heute waren wir alle ganz doll traurig, denn heute ist mein Herrchen für eine Woche nach Polen gefahren. Da hat der Onkel Chef von meinem Herrchen nämlich auch eine Firma und mein Herrchen muß da jetzt gucken, ob die da auch alle machen, was sie machen sollen.

Die Lotti, die Trude und mein Frauchen finden, das es zuhause ohne mein Herrchen ganz dolle langweilig und doof ist. Keiner ist da, der mit der Lotti und der Trude Apfelschiffchen isst und seinen Joghurt teilt. Und es ist auch keiner da, der seine Socken herumliegen lässt und den Müll vergisst runterzutragen. Und es ist auch keiner da, der groß und stark ist und uns alle beschützt. Und es war da vielleicht auch nicht ganz so clever von meinem Frauchen im Internet einen Bericht über Spukhäuser und Geister zu lesen, denn abends ist es bei uns ganz schön dolle dunkel draußen. Deshalb steht mein Frauchen auch abends mit der kleinen Gartenschippe in der Hand in der Terrassentür während die Lotti und die Trude ihr Gute-Nacht-Pipi machen. Vielleicht hofft mein Frauchen ja, dass die Geister die Blumenbeete umgraben!

Und die Lotti und die Trude müssen jetzt auch immer abends mit ins Bett, denn das ist es ohne mein Herrchen ganz dolle leer. Die Lotti hat auch direkt die Rappelmaus Günther und das Piratenhuhn ins Bett mitgenommen, damit sie zusammen die Geister verbellen und verjagen können. Vorausgesetzt, die Geister haben keine kleinen Geisterleckerchen dabei, denn dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Aber das sagen wir meinem Frauchen besser nicht!

Peace Frieda

20. Oktober 2009

So langsam wird es ganz doll herbstlich bei uns, was man daran erkennt, dass im Garten Blätter liegen, die wie Häufchen aussehen und umgekehrt. Das kann zu ganz komischen Verwechslungen führen!

Auch das Vogelhaus haben wir vor zwei Wochen schon gegen den Grill ausgetauscht und nun gibt es statt lecker Würstchen für uns, ganz viel dröhige Körner für die Vögel. Auch Käthe, unser Rotkehlchen ist schon da und hüpft, neben 385 Spatzen und 264 Meisen, durch unseren Garten.

Und weil es im Herbst manchmal schon ganz schön kalt ist, hat meinr Frauchen auch die Wintersachen von der Lotti und der Trude hervorgekramt. Und siehe da: die Sachen von der Trude sind ganz dolle gemein eingelaufen! Die hat mein Frauchen bestimmt zu heiß gewaschen, anders kann sich die Trude das nicht erklären! Und deshalb hat sie einen neuen feschen, grünen Strickpulli bekommen und jetzt können die Lotti und die Trude im Partnerlook Gassi gehen.

                                             

Dabei ist Gassi gehen im Herbst eigentlich total doof und die Lotti und die Trude finden, dass die schönste Herbstluft, die Luft bei uns zuhause unter der Decke auf dem Sofa ist. Jetzt müssen das nur noch mein Herrchen und Frauchen verstehen und dann können wir es uns endlich alle auf dem Sofa gemütlich machen!

Peace Frieda

11. Oktober 2009

Gestern war der große Tag, denn gestern waren der Kameraopa, die Kekstante Anne und die kleine Adele das erste Mal bei uns zu Besuch! Die Adele wohnt jetzt schon eine Woche bei dem Kameraopa und der Kameraopa wusste gar nicht, dass er so viele Dinge in seiner Wohnung hat, die toll schmecken, wenn man an ihnen herumbeißt.
Der Kameraopa hat sich ganz doll lange auf die Adele vorbereitet und dafür ganz viele doll schlaue Bücher gelesen, in denen steht wie man alles richtig macht. Das Doofe ist aber, dass die Adele keine Stop-Taste hat und alles viel schneller macht, als man nachlesen kann und deshalb merkt der Kameraopa gerade, dass sich Hundebücher in der Praxis am besten dafür eignen, um einen kippelnden Tisch zu reparieren oder ein Glas darauf abzustellen.

Die Lotti und die Trude waren auch schon ganz dolle aufgeregt auf die Adele und wie sie so ist, ihre Nichte! Die Adele ist vor allem noch ganz dolle klein und hat ein ganz doll süßes Gesicht und einen kleinen dicken Welpenbauch, der noch ganz weich ist und sie hat die Herzen von meinem Herrchen und Frauchen im Sturm erobert. Die Herzen von der Lotti und der Trude allerdings noch nicht so ganz, was daran gelegen haben könnte, dass die ganz doll kleine Adele ganz doll laut gekläfft und gerempelt hat als sie bei uns in die Wohnung kam. Die Lotti und die Trude haben direkt überlegt ob der Kameraopa die Adele vielleicht aus dem Ikea-Land hat und sie in Wahrheit Pöbli oder Terröristä heißt. 

             
Die Lotti und die Trude haben sich das ein paar Minuten angeguckt und dann hat die Lotti der Adele eines auf den Kappes gehauen, dass die Sterne geflogen sind. Das war der Augenblick, wo die Adele ganz spontan beschloss, mal auf dem Rücken liegend kurz das Parkett zu wischen. Das hat der Lotti total gut gefallen und der Trude auch, denn da hatte die Kekstante Anne endlich Zeit für einen kleinen Keksregen.
Die Adele hat sich dann unsere Wohnung und den Garten ganz genau angesehen und die Lotti und die Trude haben neben dem Kameraopa und der Kekstante Anne auf dem Sofa gesessen und sich alles aus sicherere Höhe angeschaut. Die Adele, die darf nämlich noch nicht aufs Sofa springen. Das fanden die Lotti und die Trude total dufte und die Adele ganz dolle blöd. Vor allem weil die Lotti und die Trude immer leise „Adele Ukulele“ gesummt und ihr die Zunge herausgestreckt haben, wenn gerade keiner guckte. Das fand die Adele noch viel, viel blöder und sie ist ganz dolle gesprungen, aber das Sofa war einfach zu hoch.
Die Adele hat sich dann ganz schnell hingelegt und geschlafen, denn im Schlaf wächst man. Und das dröhige Trockenfutter wird sie künftig auch in sich hineinschaufeln, denn das gibt ganz dolle viel Kraft.
Und wenn sie dann die Lotti und die Trude wieder sieht, dann ist sie ganz dolle groß und stark und kommt auch aufs Sofa drauf. Und dann gibt’s Dresche für jedes Adele Ukulele!

Peace Frieda

18. September 2009

Heute sind wir alle ganz früh aufgestanden obwohl mein Herrchen und Frauchen Urlaub haben. Heute ging es nämlich nach Holland ans Meer! So ein Tag am Meer ist nämlich total entspannend, sagen mein Herrchen und Frauchen.

Nach vier Stunden waren wir dann auch endlich in Zeeland angekommen und die Lotti und die Trude haben sich ganz dolle gefreut, als sie den vielen Sand und die Puspmuscheln gesehen haben!
Die Lotti und die Trude haben auch direkt ganz dolle getobt und sind in die Prile hineingesprungen, aber dann hat sich die Trude nicht mehr getraut durch das Wasser zurückzulaufen, denn Meerwasser ist ganz dolle nass und stinkt nach Fisch. Und nasses Wasser mag die Trude gar nicht. Aber mein Herrchen ist ein Held und ist durch das Wasser gesprintet und hat die Trude zurückgetragen. Und jetzt ist in den Turnschuhen von meinem Herrchen ganz viel Sand und sie riechen nach Fischpupswasser.
Nach drei Stunden am Strand waren wir alle ganz dolle kaputt und die Lotti und die Trude haben sich ganz dolle gefreut als sie wieder in ihrer Autobox saßen.
Auf dem Rückweg wussten mein Herrchen und Frauchen dann leider auf einmal nicht wo sie langfahren mussten, denn mein Frauchen hatte nur eine Wegbeschreibung für den Hinweg ausgedruckt. Und auf allen Schildern standen dieselben Orte, aber nicht die, die wir brauchten! Deshalb sind mein Herrchen und Frauchen von der ganz doll vollen Autobahn runtergefahren und haben gewendet und sind auf eine andere Autobahn drauf. Und von der sind wir auch wieder runter und auf noch eine andere Autobahn und auf einmal waren wir auf der Stadtautobahn von Amsterdam, dabei wohnen wir doch gar nicht in Amsterdam!
Und weil es so schön war, sind mein Herrchen und Frauchen aus Versehen direkt zweimal um ganz Amsterdam herumgefahren und wir wissen jetzt: Amsterdam ist gar nicht so klein, wie wir alle dachten. Zum Schluß standen wir dann wieder auf der ersten Autobahn, die, die so dolle voll war. Mittlerweile war sie noch viel, viel voller und mein Herrchen hat ein paar sehr unfreundliche Dinge über die anderen netten Menschen in ihren langsam fahrenden Autos gesagt.
Nach fünf Stunden waren wir dann alle wieder Zuhause.

Die Lotti und die Trude hoffen jetzt, dass wir in nächster Zeit nicht mehr nach Holland fahren. Denn ein Tag am Meer ist vielleicht entspannend, aber ein Tag auf dem Sofa ist dafür viel stressfreier!

Peace Frieda

13. September 2009

Heute Abend waren mein Herrchen und Frauchen im Kino und zwar in einem Film, den mein Frauchen unbedingt gucken wollte. In dem Kinosaal saß nur noch ein anderer unglücklich aussehender Mann und ansonsten nur Frauen, das hat mein Herrchen schon stutzig gemacht. Der Film handelte von zwei Frauen, die Julie und Julia heißen und gerne kochen. Mna könnte auch sagen, langweilige Frauen erleben nichts.

Mein Herrchen hat die ganze Zeit auf eine dolle Verfolgungsjagd gewartet oder etwas, das explodiert oder zumindest auf Frauen, die ganz doll viel wenig anhaben und gerettet werden müssen. Aber irgendwie ging es immer nur um Rezepte und komische Frauenprobleme.

Mein Herrchen hat dabei ganz oft heimlich auf die Uhr geguckt, aber die Zeiger, die wollten gar nicht weiter wandern, die waren wie festgetackert! Mein Herrchen hat dann angefangen, die Leute im Kino zu zählen. Und die Stuhlreihen. Und die Deckenplatten. Und die Falten im Vorhang. So ein Vorhang hat ganz schön viele Falten, aber leider nicht soviel, als dass das Zählen den ganzen Film über gedauert hätte. Deshalb hat mein Herrchen dann die Spieler des FC Kölns aufgezählt und aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen Sätze gebildet. Und dann hat er gegähnt, ganz dolle oft. Nach 435 Stunden war dann der Film zu Ende und der Abspann war für mein Herrchen der schönste Augenblick des Abends.

Manche Leute, nenne so einen Abend furchtbar. Manche Leute nennen so etwas „Kompromisse schließen in der Ehe“.

Und ein Mopsengel, der nennt es Liebe.

Peace Frieda

08. September 2009

Am Wochenende ist der Kameraopa mit der Tante Anne nach Dresden gefahren, um die kleine Adele auszusuchen. Das heißt, er dachte, dass er sie aussucht. Denn in Wirklichkeit hatte ich das schon längst erledigt. Ich habe mich nämlich jeden Abend auf den Rand der Welpenkiste gehockt und den kleinen Mäusen beim Träumen zugeschaut. Eine, die träumte immer von weiten Reisen durch die Welt und da wusste ich, dass das nicht die Adele sein kann. Denn die Lieblingsreise von dem Kameraopa geht vom Computer über die Küche aufs Sofa. Und dafür muß er noch nicht einmal Koffer packen! Und durch die Zollkontrolle muß er auch nicht. Total praktisch!!

Zwei andere Welpen, die träumten von einem Leben mit ganz viel Sport und Wettkämpfen auf denen sie dolle Preise gewinnen. Und das passt auch nicht zum Kameraopa, der findet nämlich dass Sport ganz dolle doof ist. Und Preise will der auch keine, die können sich ruhig andere Leute an die Wände hängen.
Aber der vierte Welpe, der träumte davon in einem warmen Regen aus Keksen zu stehen und abends mit seinem Herrchen in einem Sessel zu sitzen und sich Geschichten vorlesen zu lassen. Und da wusste ich- das ist die Adele!!

                           


Der Kameraopa und die Kekstante Anne, die haben sich auch sofort in die Adele verliebt und sind jetzt schon ganz hibbelig, dass sie sie bald abholen können. Und die Kekstante Anne steht auch schon in den Startlöchern für den Keksregen!

Aber bevor sie die Adele abholen, fahren sie erst noch ein paar Tage nach Paris. Wenn die Adele da ist, dann geht das nämlich nicht mehr und das findet der Kameraopa am allerbesten. Denn Zuhause ist es halt doch am schönsten. Und mit Adele und Keksen und einem gemütlichen Sofa erst recht!


Peace Frieda

01. September 2009

Zu unserer Familie gehören nicht nur mein Herrchen, mein Frauchen, die Lotti und die Trude sondern auch ungefähr 85 Blaumeisen und 386 Spatzen, die sich in unserem Garten mit Nussmüsli vollschaufeln, aus den Blumenkübel Wasser trinken und der Lotti und der Trude durch die Terrassentür hindurch eine lange Nase drehen. Und seit neuestem gehört auch Fred, der Igel, zu uns!
Den hat die Trude neulich nachts im Garten gefunden, als sie Pipi machen war. Die Trude war  ganz dolle aufgeregt und ist in der Nacht direkt noch zweimal gucken gegangen, ob der Fred  noch unter dem Baum sitzt und Haferflocken isst. Schade, dass mein Herrchen immer mit aufstehen musste, denn er dachte jedes Mal dass die Trude ein entspanntes Yoga-Häufchen machen möchte. Die Lotti und die Trude hatten nämlich die Yogamatte meines Frauchens einer intensiven Qualitätskontrolle unterzogen. Und dabei wurde nicht nur Reißfestigkeit (mangelhaft) und Widerstandsfähigkeit (ungenügend) geprüft, sondern auch der Geschmack (wie Pups).

Jetzt warten die Lotti und die Trude schon jeden Abend ganz hibbelig auf dem Sofa, wann denn der Fred endlich wieder zu Besuch kommt. In jeder Werbepause stürmen die beiden in den Garten um nachzugucken.
Die Trude hat nämlich eine ganz schlimme Vermutung: der Fred ist gar kein Igel, der Fred ist ein verzauberter Mops-Prinz! Ein böser Zauber hat aus dem Wurst-Mops-Fred einen Haferflocken-Igel-Fred gemacht! Und nun muß der arme Mopsprinz immer olles Müsli essen statt lecker Hundefutter!

Die Lotti und die Trude sind darüber tief betroffen und sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Mopsprinz zu erlösen. Die Lotti hat auch direkt eine Armee zusammengestellt und das Seppelhuhn, das Hooliganhuhn und das Piratenhuhn zur Verstärkung eingezogen. Außerdem wurde der Leberwurst-Quietsche-Hund als heimlicher Späher unauffällig im Garten postiert.

Und sobald sie den Fred wieder treffen, werden sie ihm ein Zeichen geben, dass sie ihn erlösen werden und dann haben wir bald einen echten Mops-Prinz in der Familie!

Peace Frieda

29. Juli 2009

Heute ist ein ganz doller Tag, denn heute ist der Kamaeropa offiziell Hundepapa geworden! Gestern Nacht sind in Dresden nämlich die kleinen Welpen von der Bostonterrier Mutti Ursel auf die Welt gekommen und eines davon ist für den Kameraopa bestimmt! Vier kleine Mädchen sind es und der Kameraopa war zunächst ganz dolle aufgeregt, denn er wußte gar nicht, ob da auch ein Welpe für ihn bei ist. Es gibt nämlich sechs Interessenten und das sind ja leider zwei mehr als es Hunde-mädchen gibt! Und halbe Hundemädchen gibt es nicht, sowas gibt es nur bei den Mäusen in unserem Garten.

Der Kameraopa konnte dann in der Nacht gar nicht schlafen, aber er hatte sich fest vorgenommen, die Tante Züchterin nicht anzurufen und zu fragen. Schließlich hatte die ja jetzt ganz dolle viel zu tun und deshalb wollte der Kameraopa ganz still und bescheiden und artig abwarten, bis sie ihn anruft und Bescheid gibt. Da wollte er ganz vernünftig sein, der Kameraopa!!

Heute um drei Uhr nachmittags fand der Kameraopa aber, dass er jetzt vernünftig genug war und außerdem ist vernünftig sein ganz dolle doof und langweilig. Und deshalb hat er dann auch direkt in Dresden angerufen und sich dann ganz dolle gefreut, dass eines der Hundemädchen zu ihm nach Hause kommt! Die Kekstante Anen war auch direkt ganz aufgeregt und mußte sich ganz dolle zusammenreissen, um nicht jetzt schon die ersten Kekse zu kaufen. Anfang September fahren der Kameraopa und die Kekstante Anne dann nach Dresden um schon einmal zu gucken und Anfang Oktober holen sie die Adele dann ab.

Jetzt freuen wir uns schon alle auf den Familienzuwachs und sind schon ganz dolle gespannt, wie die so ist, die kleine Adele!

Peace Frieda

23. Juli 2009

Heute haben die Lotti und die Trude was ganz Tolles im Garten gefunden: eine halbe Maus! Da haben die beiden aber gestaunt. Die hat bestimmt eine der  blöden Mietzekatzen von unserem Nachbarn da  vergessen und die Lotti und die Trude haben sich die Maus direkt einmal ganz genau angesehen. Leider ging es der Maus nicht mehr so gut, weil ja nur noch eine Hälfte übrig  war. Gott sei Dank war es die obere Hälfte, denn wer will schon als Popo durch die Welt laufen?

Die Lotti hat auch direkt versucht, die Maus wiederzubeleben, weil sie nämlich einen prima Spielgefährten für Lottis Rappelmaus, den Weihnachts-Günther, abgeben würde. Aber leider hat das mit dem Wiederbeleben nicht so ganz geklappt, vielleicht weil die Trude auch wiederbeleben wollte und sie sich nicht einigen konnten, wer als erstes pusten darf.

Und dann kam leider mein Frauchen angerannt und hat die halbe Maus gesehen und ganz laut gekreischt und geschimpft und die Maus auf dem Kehrblech weggetragen. Und dann ist sie direkt zu meinem Herrchen gelaufen und hat ihm alles brühwarm erzählt.  Die Lotti und die Trude finden, dass mein Frauchen eine fiese Stinkepetze ist.

Jetzt hat Lottis Rappelmaus keinen neuen Spielgefährten bekommen, aber die Lotti und die Trude halten auf jeden Fall weiter Ausschau. Aber die nächste Maus gucken sie sich dann lieber unter der Hecke an, da kommen Herrchen und Frauchen nämlich nicht hin!

Peace Frieda

07. Juli 2009

Heute haben die Lotti und die Trude wieder Irrenananstaltsessen bekommen!
Als mein Frauchen nämlich heute nach Hause kam, da lag da etwas unter unserem Esstisch, dass sah aus wie wenn ein Terminator oder ein Transformer ein kleines Häufchen macht. Aber das war gar kein Terminator-Transformer-Häufchen, sondern die Reste von unserer Panthenolsalbentube!

Die haben die Lotti und die Trude nämlich unter den Zeitschriften gefunden, als sie den Couchtisch aufgeräumt haben. Da war die Freude aber groß! Denn Panthenol ist ganz dolle gut für die Haut und die Lotti und die Trude haben direkt die ganze Salbe gegessen, denn damit bekommt man bestimmt ein ganz doll schön glänzendes Fell!
Und um auch etwas für die Umwelt zu tun und weniger Restmüll zu produzieren, haben sie die Tube direkt ganz kleingekaut. Ich finde das sehr schön, dass die Lotti und die Trude auch an die Umwelt denken!

Als mein Herrchen dann abends nach Hause kam, da hatte er für die Lotti und die Trude Kartoffelpü und Sauerkraut für den Magen dabei und für mein Frauchen drei Sorten m&m´s für die Nerven.
Die Lotti und die Trude fanden das ganz dolle unfair, dass mein Frauchen so feine bunte Nervenpillen bekam und sie nur schnödes Sauerkraut- und das alles nur, weil sie etwas für ihre Fellpflege tun wollten!

Peace Frieda

01. Juli 2009

Jede Nacht mache ich meinen kleinen Rundflug, um zu sehen, ob auch alle gut schlafen.
Zuerst schaue ich immer, ob die Lotti und die Trude auch schön träumen. Leider müssen die Lotti und die Trude ja jetzt immer im Körbchen schlafen, was die beiden ganz dolle unfair finden. Und das teilen sie meinem Herrchen und Frauchen auch auf ganz subtile Art und Weise mit. Wenn man nämlich nachts langsam um das Bett herumwandert und die kleinen Mopspfoten dabei ganz präzise abrollt, dann ist das auf dem Laminatboden ganz schön dolle laut.
Man muß dann so lange um das Bett herumtippeln, bis mein Herrchen oder Frauchen wach werden und einen wieder ins Körbchen zurückschicken. Und dann wiederholt man das nach fünf Minuten wieder. Gut, dass die Lotti und die Trude zu zweit sind, so können sie sich nämlich abwechseln!
Und weil sie nachts immer so viel wandern müssen, sind die beiden morgens jetzt immer ganz dolle müde. Mein Herrchen und Frauchen auch, aber die können sich nicht wie die Lotti und die Trude aufs Sofa legen, sondern die müssen ins Büro und sich langweilen. So ist das halt, wenn man subtile Hinweise nicht versteht!
Aber gestern Nacht, da haben bei uns zuhause alle ganz friedlich geschlafen.

Dann bin ich zu meinem Kameraopa geflogen und der hat auch ganz brav geschlafen und davon geträumt, was er und die kleine Luzie alles dolles unternehmen werden!

Ja und dann bin ich natürlich noch in den Gutssitz von dem Armand geflogen, um zu schauen, was der so macht. Aber als ich in seine Hundebox in der Küche von der Tante Petra und dem Onkel Ernst geschaut habe, da war die leer! Da war kein Armand drin!
Da bin ich ganz leise in das Schlafzimmer von der Tante Petra und dem Onkel Ernst geflogen und da lag doch am Fußende unter der Decke ein kleiner Hügel, der leise geschnarcht hat! Da war ich ganz dolle erleichtert, dass die Tante Petra und der Onkel Ernst endlich verstanden haben, dass man einen Adligen nicht in einer profanen Box in der Gesindeküche schlafen lässt!

Und wenn die Tante Petra und der Onkel Ernst sich auch ganz klein machen und im Bett nicht stören, wird der Armand sie auch weiterhin dort dulden. Und falls nicht - in der Küche ist ja jetzt ein Plätzchen frei geworden…..

Peace Frieda

25. Juni 2009

Dem Kameraopa geht es gerade ganz dolle gut, denn der Kameraopa muß nie mehr ins Büro! Da freut sich der Kameraopa ganz dolle drüber, denn das Büro ist total langweilig und doof und stinkt und die Zeit geht da immer ganz langsam um.

Aber ab jetzt kann der Kameraopa den Tag mit interessanten Dingen füllen und das ist auch gut so, denn der Kameraopa wird Papa!
Ende August bekommt die Ursel aus Dresden nämlich einen neuen Wurf kleiner Boston Terrier und einer davon, der kommt zum Kameraopa! Jetzt hofft der Kameraopa, dass es auch genügend kleine Babies gibt und dass auf ihn eine kleine Luzie wartet. Aber da brauch er sich gar keine Sorgen machen, denn ich habe ihm hier oben im Himmel schon einen kleinen Boston Terrier ausgesucht, der gut zu meinem Kameraopa passt und genau wie er ein gutes Buch, einen gemütlichen Sessel und ein leckeres Essen zu schätzen weiß.
Und ich werde natürlich auch meine kleinen Mopspfoten im Spiel haben, damit sich die beiden im Oktober auch finden. Das ist ja schließlich Mopsengel-Ehrensache!

Somit ist der Kameraopa jetzt co-schwanger. Co-schwanger zu sein ist ganz dolle anstrengend und weil man sich da schonen muß, ist es gut, dass er jetzt Zuhause bleiben kann. Da hat man nämlich dann ganz viel Zeit die Wohnung vorzubereiten und mit der Kekstante Anne schon einmal in den Geschäften nach der Babyausstattung zu gucken.
Der Kameraopa hofft nur, dass er die Schwangerschaftspfunde hinterher auch wieder gut los wird, das ist bei einer Co-Schwangerschaft nämlich gar nicht so einfach!

Die Lotti und die Trude freuen sich auch schon ganz dolle auf den neuen Familienzuwachs. Und vielleicht feiern wir dann ja dieses Jahr Weihnachten alle zusammen bei uns Zuhause! Denn dann können die Lotti und die Trude zusammen mit dem Armand und der kleinen Luzie Vogelfutter im Garten essen, den bunten Teller plündern und die Geschenke von den Herrchens und Frauchens auspacken! Und am Kamin hängen dann vier kleine Strümpfe, die auf brave Plattnasen warten.

Das wäre total doll und die Lotti und Trude werden es auf jeden Fall als kleinen Wunsch mit auf ihren Wunschzettel schreiben!

Peace Frieda

15. Juni 2009

An dem Spielhaus von der Lotti und der Trude wurde Pfusch am Bau betrieben! Das ist Betrug! Auf einmal gab es da nämlich ein Loch am Fundament und dann lag das ganze Füllmaterial in der Wohnung herum. Die Trude hat es auch direkt einmal probiert, aber leider hat es wie Pups geschmeckt.
Und jetzt ist das Spielhaus leider in unsere Mülltonne umgezogen, dass finden die Lotti und die Trude ganz dolle traurig, denn so ein Zeitwohnsitz ist schon was Feines.

Aber heute, da kam ein ganz doll tolles Paket aus China an und darin war ein neues Haus! Ein Sommerhaus in Erdbeerform! Die Lotti und die Trude haben sich ganz doll gefreut und erst einmal geschaut, wie viel Schlafzimmer und Bäder es in dem neuen Haus gibt.

                              

Und außerdem kann man ganz toll an dem grünen Stiel herumziehen und die weißen Klebepunkte abpopeln. So ein Sommersitz erhöht die Lebensqualität doch ungemein und die Lotti und die Trude sind schon sehr gespannt, wo sie im Winter residieren werden!

Peace Frieda

06. Juni 2009

Als mein Frauchen heute durch den Garten ging um unsere ganzen Rosen zu gießen, da hat sie auf einmal ganz laut gekreischt. Denn die Rose, die wir aus dem Supermarkt gerettet haben und die inzwischen ganz dolle gewachsen ist, die war total abgefressen! Alles war weg! Das einzige, was noch übrig ist, ist ein kleiner, zerrupfter Stummelstumpf. Die Lotti und die Trude haben sofort zwecks Spurensicherung den Tatort abgeriegelt und die Lotti hat sich den Kugelschreiber von meinem Herrchen geklaut, um ein genaues Täterprofil zu erstellen. Das mit dem Kugelschreiber fand mein Herrchen aber nicht so witzig und als er ihn der Lotti endlich abgenommen hatte, waren alle Täterspuren zertrampelt. Manchmal sind mein Herrchen und Frauchen wirklich sehr unpraktisch und anstrengend und die Lotti und die Trude haben es nicht leicht mit ihnen.

Abends haben wir dann alle, mein Herrchen, mein Frauchen, die Lotti, die Trude und eine Flasche Weißwein, in unserem Wintergarten gesessen, um dem Feind aufzulauern. Aber nachdem der Wein alle war, hatten mein Herrchen und Frauchen keine Lust mehr zu gucken und es blieb mal wieder alles an der Lotti und der Trude hängen.
Und die beiden haben auch schon einen Verdacht! Das ist unser Nachbar auf der linken Seite! Bestimmt ist der neidisch auf unsere schönen Rosen und er gönnt sie der Lotti und der Trude nicht! Aber da hat er sich die Falschen ausgesucht. Die Lotti und die Trude sind auch direkt zum Gegenangriff übergegangen und haben ihm seine ganzen Erdbeeren geklaut! Wenn man nämlich den Kopf durch den Maschendraht popelt und sich dann ganz dolle reckt, dann kommt man total super an die Erdbeeren heran. Und die sind viel leckerer als die Rosen und pieksen auch nicht so! Das hat er jetzt davon! Ätsch!

Peace Frieda

31. Mai 2009

Die Lotti und die Trude sind Patentanten geworden! Das ist vielleicht aufregend! Die Gartentante Petra und der Hundeonkel Ernst haben nämlich den kleinen Armand bekommen. Der Armand ist eine 20 Wochen alte französische Bulldogge und ist von edlem Geblüt.
Die Lotti und die Trude finden das total dufte, das jetzt ein schmucker Franzose bei uns in der Familie ist! Hoffentlich können sie seinen französischen Akzent verstehen.

Gestern sind mein Herrchen und Frauchen dann zur Tante Petra und zum Onkel Ernst gefahren, um den Armand zu standesgemäß zu begrüßen. Die Lotti und die Trude sind lieber Zuhause geblieben, denn die Tante Petra und der Onkel Ernst sind ja noch Jungeltern, da muß man ihre Nerven noch ein bisschen schonen.
Als mein Herrchen und Frauchen ankamen, hatte der Armand die Gartentante Petra schon für den Empfang an die Haustür entsandt. Er selber thronte bei dem Hundeonkel Ernst auf dem Schoß und hielt Hof. So ist das beim französischen Adel: der tummelt sich nicht selber an der Haustür, der hat dafür Personal!
Der Armand ist mit seinem dunklen Fell, den Strahleaugen und den weichen Pfoten ein ganz fescher Adelsmann, das hab ich direkt gesehen. Der wird der Lotti und der Trude ganz dolle gefallen!

Nach dem Kaffeetrinken ist der Armand ein bisschen in seinem Garten gelustwandelt und die Gartentante Petra und mein Frauchen durften ihn begleiten. Die Gartentante Petra hat meinem Frauchen ganz viel über die Rosen und die anderen Blumen im Garten erzählt und der Armand hat von dem ganzen Gerede Ohrensausen bekommen. Denn leider kann der Armand mit seinen großen Ohren sehr gut hören - auch Dinge, die ihn gar nicht interessieren. Deshalb hat er lieber ganz unadelig mit der Nase im Dreck gepuhlt und dann ein paar unreife Erdbeeren geklaut. Das ist nämlich total toll mit den Erdbeeren: jedes Mal, wenn der Armand eine gepflückt hat, hat die Gartentante Petra sie ihm weggenommen und ihm dafür ein Leckerli gegeben. Das war super! Leider hatte die Tante Petra nach der dritten Erdbeere keine Lust mehr zu tauschen und dann saß der Armand da mit der ollen unreifen Beere im Mund, die wie Pups geschmeckt hat. Das fand der Armand ganz dolle unfair.

Als die Tante Petra meinem Frauchen dann das Haus gezeigt hat, ist der Armand auch mitgekommen, denn in den heutigen Zeiten behält man das Personal lieber im Blick- man weiß ja nie! Der Armand wohnt in einem ganz doll schönen und gemütlichen Haus und es ist total nett von ihm, dass er der Tante Petra und dem Onkel Ernst erlaubt, auch dort zu wohnen! Da ist der Armand ganz fort-schrittlich und ohne Standesdünkel!
Dem Armand ist dann auch direkt im Hauswirtschaftsraum aufgefallen, wie leicht man das Rädchen von dem Staubsauger abpopeln kann und er hat es sofort dem Onkel Ernst gebracht, um ihn auf diese eklatante Sicherheitslücke aufmerksam zu machen. Als Hausherr ist man eben immer im Dienst und muß dem Personal schon mal unter die Arme greifen.

Als mein Herrchen und Frauchen dann abends gefahren sind, hat der Armand noch in Begleitung von dem Onkel Ernst eine Runde durch seine Ländereien und durch das Dorf gemacht, um sich dem Volk zu zeigen. Es ist nämlich total wichtig, den Kontakt auch zu den einfachen Leuten zu halten, damit sie nicht aufrührerisch werden und auf dumme Ideen kommen.

Die Lotti und die Trude hoffen jetzt, dass der Armand sie auch ganz bald mal besuchen kommt und ein wenig adeligen Glanz in unser Zuhause bringt!

Peace Frieda

04. Mai 2009

Heute ist mein Frauchen wieder mit der Lotti und der Trude zu der Spielstunde gefahren und der einzige Hund, der auch schon da war, war die olle Gnizzfurz-Lena. Da hat mein Frauchen gesagt, dass wir mit der nicht spielen wollen und das fanden die Lotti und die Trude total dufte!

Die beiden kamen dann in die U-30 Spielgruppe. U-30 bezieht sich zum Glück auf die Schulterhöhe, ansonsten hätte mein Frauchen nämlich nicht mit ins Gehege gedurft. Die Spielgruppe war aber auch total öde, da waren nämlich nur der Streber Nike und die langweilige Sissi, die immer nur an Blumen riecht. Das einzig interessante war die Tante Gisela, das Frauchen von der Sissi, die hatte nämlich ganz viele Leckerchen dabei! Die Lotti und die Trude haben dann direkt beschlossen heute nur mit der Tante Gisela zu spielen. Das war total dufte! Vor allem weil die Sissi keinen Hunger hatte und lieber die Blumen anöden wollte und da haben die Lotti und die Trude deren Ration auch noch bekommen.
Und die doofe Gnizzfurz-Lena hat in dem anderen Gehege gestanden und doof geguckt. Das geschieht ihr recht! Die Lotti und die Trude haben ihr dann auch heimlich die Zunge rausgestreckt und ihr einen kleinen Stinkepups durch das Gitter herübergeschickt.

Hoffentlich kommt die Tante Gisela jetzt immer zu den Spielstunden- die langweilige Sissi kann sie ja Zuhause lassen.

Peace Freida

21. April 2009

Gestern sind mein Herrchen und mein Frauchen wieder nach Hause geflogen und sie haben sich schon ganz dolle auf die Lotti und die Trude gefreut. Aber als mein Herrchen die Koffer auf die Waage an dem Flughafenschalter stellte, da hatten die auf einmal 15 kg mehr Gewicht als vorher! Der dicke Flughafenmann hat dann die Gebühren für das Übergewicht genannt und da hat mein Herrchen mein Frauchen ganz komisch angeguckt und sah gar nicht mehr so fröhlich aus. Aber warum, das weiß ich nicht. Das lag nämlich nicht an den sechs Backformen und den zehn Kochbüchern, die mein Frauchen gekauft hat, sondern an den drei neuen T-Shirts und der neuen Hose von meinem Herrchen!

Der dicke Mann hatte aber dann Mitleid mit meinem Herrchen und hat ihm zwei Pappkartons geschenkt und dann haben mein Herrchen und Frauchen mitten in der großen Flughafenhalle ihre Koffer aus- und die leichten Backformen und Bücher in die Kartons eingepackt, damit die schwere Hose in dem Koffer genug Platz hatte.

Als die Koffer und die beiden Kartons dann aufgegeben waren, ist mein Frauchen erst einmal in den Flughafenbuchladen gegangen, weil die zwanzig Kilo von dem Handgepäck noch nicht erreicht waren und es ist total wichtig, dass man Gewichtsvorgaben im internationalen Flugverkehr einhält! Da hat man auch als einzelner Passagier eine gewisse Verantwortung! Mein Herrchen stand in der Zeit draußen vor dem Buchladen und hat in eine Papiertüte geatmet. In dem Moment hat er nämlich an all die vielen tausend Bücher und Backformen gedacht, die mein Frauchen künftig noch kaufen wird und an die vielen dicken Flughafenmänner und Kartons, die wir dabei noch treffen werden. Ich glaube, das war ein Moment ganz intensiven, reinen Glücks für mein Herrchen.

Als mein Herrchen und Frauchen vierzehn Stunden später mit ihren beiden Koffern und den zerdrückten Kartons durch die Glastür im Flughafen kamen, stand da schon der Käseopa und hat sich ganz dolle gefreut. Und vor lauter Freude hat er dann leider vergessen wo er das Auto geparkt hatte. Das war vielleicht spannend! Man glaubt nämlich gar nicht, wie groß so ein Flughafenparkhaus ist und wie viele silberne Autos da drin stehen, die genauso aussehen wie unser Auto!

Als wir dann endlich alle zuhause waren, haben sich die Lotti und die Trude auch total gefreut mein Herrchen und Frauchen wieder zu sehen. Zumindest ein bißchen. Denn eigentlich war es schon dolle toll mit der Käseoma und dem Käseopa. Da gab es nämlich morgens von sechs bis sieben Frühstück und nicht wie sonst nur um sechs! Der Käseopa war da viel flexibler! Und für jedes Mal im Körbchen sitzen gab es auch ein Leckerli und manchmal auch zwei oder drei.

Und mein Frauchen hat sich auch ganz dolle gefreut, denn die ganze Wohnung war Käseoma-sauber! Alles war aufgeräumt, gebügelt und hat geglänzt. Auch in den Schränken drin und unter den Schränken drunter. Das war total dufte!

Mein Frauchen plant jetzt schon in der Weihnachtszeit mit meinem Herrchen ein paar Tage nach London zu fahren, denn danach ist die Wohnung dann käseoma-sauber für Heiligabend. Die Lotti und die Trude finden die Idee auch super. Nur mein Herrchen, der weiß von der Idee noch nix. Dem sagen wir das erst, wenn er das mit den Pappkartons vergessen hat.

Peace Frieda

16. April 2009

Heute war der Hochzeitstag von meinem Herrchen und Frauchen und die beiden waren ganz dolle aufgeregt. Vor allem als es um elf Uhr morgens auf einmal an der Zimmertür klopfte. Mein Herrchen wollte erst gar nicht aufmachen, weil er Angst hatte, dass es in Las Vegas vielleicht auch Stern-singer gibt.
Aber vor der Tür standen gar keine Sternsinger, sondern ein mysteriöser Mann mit einem Tablett mit einer Champagnerflasche, zwei Gläsern und einem Briefumschlag drauf.
Und in dem Briefumschlag war ein Gruß von der Tante Steffi!
Da haben mein Herrchen und Frauchen ganz dolle gestaunt, denn sie wussten gar nicht, dass die Tante Steffi auch Bedienstete in Las Vegas hat! Ich glaube, die Tante Steffi hat überall Leibeigene auf der Welt. Vielleicht ist die Tante Steffi ja in echt eine Prinzessin! Die Lotti und die Trude werden die Tante Steffi in nächster Zeit ganz genau beobachten, um eventuelle Anzeichen einer königlichen Herkunft festzustellen.


Der Champagner musste dann aber erst einmal warten, denn vor dem Hotel stand schon die Limousine, die mein Herrchen und Frauchen zu der Kirche gebracht hat. Das war total aufregend für alle. Auch für den Kameraopa, die Gartentante Petra, die Tante Steffi und die Tante Maike- die konnten das nämlich alles über das Internet sehen und live zugucken.

Der Kirchenmann hat meinem Herrchen und Frauchen dann auch ganz viel über die Ehe und die Liebe erzählt und mein Herrchen und Frauchen haben ganz angestrengt zugehört und dabei ausgesehen als seien sie in ein Wachkoma gefallen. Zum Glück haben sie das alles auf DVD, so können sie immer mal wieder reinsehen und sich freuen, was sie da alles hätten hören können, wenn sie nicht so aufgeregt gewesen wären.

Am Nachmittag kam dann noch ein Fotograf zu meinem Herrchen und Frauchen und er hat dann ganz viele Fotos gemacht. Die sind ganz dolle schön geworden. Zumindest die, auf denen mein Herrchen und Frauchen lachen. Denn auf den Bildern, auf denen sie ernst gucken sollten, sehen die beiden aus wie die Trude, wenn ihr ein kleiner Pups quer sitzt.

Mein Herrchen und Frauchen fanden, dass das ein ganz toller Tag war. Eben der Schönste in ihrem Leben- ganz so wie es sein soll. Und ich habe währenddessen in dem Mopsengel-Las-Vegas mit alle den anderen Mopsengeln gefeiert und geschunkelt und mit Leberwurstchampagner angestossen. Denn so lange die Geschichte mit meinem Herrchen und Frauchen weitergeht, geht auch meine Geschichte weiter. Und genau wie die beiden hoffe ich auch ganz fest, dass sie nie enden wird.

Peace Frieda

14. April 2009

Heute waren mein Herrchen und Frauchen bei der Stadtverwaltung in Las Vegas um alle Dokumente für die Hochzeit zu beantragen. Schade nur, dass die Entfernung vom Hotel zu dem Büro in dem Reiseführer ganz klein aussah und in Wirklichkeit ganz dolle weit war. Mein Herrchen und Frauchen sind fast zwei Stunden gelaufen und mein Herrchen hat dabei gelernt, dass man in einem Urlaub, in dem man viel zu Fuß geht, am Besten keine neuen Schuhe anzieht.

Deshalb waren die beiden auch total froh, als sie das Büro endlich gefunden hatten und es stand auch gar keine lange Schlange vor dem Schalter. Mein Herrchen und Frauchen mussten dann jeder ein Formular ausfüllen und darin wollten die ganz viele Dinge wissen, zum Beispiel wie die ganzen Vornamen von der Käseoma sind und wo die geboren ist. Und von dem Käseoma und dem Kameraopa wollten die das auch wissen. Bestimmt haben die das mit der Las Vegas Spiondatenbank abgeglichen. Hoffentlich haben sie die Käseoma und den Kameraopa da nicht drin gefunden!

Mein Herrchen und Frauchen wussten das aber alles gar nicht und deshalb haben sie dann ganz schnell bei der Käseoma anrufen müssen um genau nachzufragen und währenddessen ist die Schlange vor dem Schalter immer länger geworden. Die Frau in dem Glasschalter musste das Formular dann noch zweimal neu ausdrucken und als mein Herrchen und Frauchen endlich fertig waren, hat das linke Auge der Glasschalterfrau ganz komisch gezuckt und sie hat dann auch erst einmal das Schild „Geschlossen“ an die Fensterscheibe gehängt.

Zurück sind mein Herrchen und Frauchen dann lieber mit dem Bus gefahren, ganz wie echte Amerikaner.

Peace Frieda

13. April 2009

Gestern haben mein Herrchen und Frauchen Koffer gepackt, denn heute früh ging es für die beiden los! Überall in unserer Wohnung hängen jetzt Zettel mit Anweisungen wie oft die Lotti und die Trude Futter bekommen und was sie essen dürfen und was nicht. Und auf unserem Couchtisch klebt ein ganz großes Schild, das man da nichts draufstellen soll. Wie zum Beispiel das Glas, das mein Frauchen dann auf dem Tisch mit dem doll großen Schild stehengelassen hat und die Trude hat nur ganz kurz geguckt, was da so drin ist in dem Glas und dann lag es auf einmal auf dem Boden und alles war voller Kaffee und Scherben. So Schilder sind schon klasse!

Abends hat dann mein Herrchen den Käseopa und die Käseoma abgeholt und mein Frauchen hat den beiden ganz lange und ausführlich erklärt wie das so geht mit der Lotti und der Trude. Nur schade, dass der Käseopa und die Käseoma nicht zugehört haben, denn im Fernsehen lief gerade CSI Miami und das fanden die beiden viel interessanter. Und die Lotti und die Trude haben direkt mitgeguckt und gehofft, das es bald Frühstück gibt.

Als mein Herrchen und Frauchen dann heute morgen im Flugzeug saßen, da war ihnen ganz mulmig zumute und sie haben auch sofort zuhause angerufen als sie in London zwischengelandet waren. Mein Herrchen hat dann ganz lange und dolle laut telefoniert und aufgeregt herumgefuchtelt und wurde dabei ganz rot im Gesicht. Zuhause war nämlich das Schlimmste passiert, was man sich nur vorstellen kann: der Fernseher funktionierte nicht!
Der Käseopa hatte aus Versehen den Receiver verstellt und jetzt konnte er mit der Lotti und der Trude gar nicht Heidi gucken. Für alles hat mein Frauchen Zettel an die Schränke geklebt- nur die richtig wichtigen Anweisungen, die hat sie vergessen! Zum Glück kam dann abends der Onkel Artur vorbei und hat alles wieder eingestellt und dem Käseopa zwei dicke Kreuze an die Tasten der Fernbedienung gemalt damit nix mehr schief geht.

Aber von alldem haben mein Herrchen und Frauchen nichts mitbekommen, die haben im Flugzeug gesessen und sich dabei einen Film über einen Hund angeguckt. Leider ist der Hund dann am Ende gestorben und da mussten mein Herrchen und Frauchen an mich denken und dann hat mein Frauchen ganz dolle geweint und mein Herrchen hatte plötzlich eine Polle im Auge. Die Gefahr von Pollen in Flugzeugen wird als Risiko total unterschätzt!

Und als die beiden dann endlich in Las Vegas ankamen, da hab ich schon auf sie gewartet, denn so ein kleiner Mopsengelsmart ist viel schneller als so ein schweres Flugzeug. Und schließlich muß doch jemand auf die beiden aufpassen!

Peace Frieda

30.März 2009

Heute waren die Tante Steffi und die Lucy zu Besuch und weil die Sonne schien, waren wir alle draußen im Garten. Mein Frauchen und die Tante Steffi haben direkt einmal ausprobiert, ob der Sekt auch gut schmeckt, wenn man dabei auf Tullerö sitzt.

Die Lucy hat währenddessen das Gammelwasser aus unserem Regenwasserbottich getrunken und die ollen Blätter daraus gefressen. Die haben ganz dolle ulkig geschmeckt und ich glaube, die waren nicht mehr gut, denn die Lucy war danach total aufgedreht und munter.
Zuerst einmal hat sie eine Spontanoperation an Lottis Lebkuchenmann durchgeführt und seine ganzen Innereien entfernt. Jetzt ist von dem Lebkuchenmann nur noch seine Hülle übrig und er wird nie wieder so sein wie vorher.

Dann hat sie ganz dolle Löcher in den Rasen gebuddelt. Die Tante Steffi fand das aber gar nicht lustig und hat den Rasen immer wieder mit der Schuhspitze repariert- wie die feinen Ladys bei den Pferderennen in Ascot. Nur das unser Garten nicht in Ascot ist und sich die Tante Steffi dabei auch gar nicht wie eine feine Lady angehört hat. Aber ansonsten war es genau gleich!

Der Lucy hat das aber nix ausgemacht, die kennt die Tante Steffi ja schließlich auch schon länger. Und deshalb hat sie in den Tulpen gegraben. Und die Erde unter unserem Baum weggeschaufelt. Und die Tonengel von meinem Frauchen umgestossen. Und die Lotti und die Trude gejagt. Und ganz viele Äste aus dem Gebüsch gezogen. Und der Trude auf den Kopf gehauen. Und die Lotti angerempelt. Und die Trude verprügelt.

                  


Die Lucy hatte total viel Spaß. Die Lotti und die Trude nicht. Die wollten lieber mit meinem Frauchen auf Tullerö herumsitzen, aber mein Frauchen hat sie immer wieder spielen geschickt und doof gelacht. Die hat gut lachen, der haut die Lucy ja auch nicht auf den Kopf. Aus Rache hat die Trude meinem Frauchen dann aber in den Popo gebissen, das geschieht ihr ganz recht!

Als die Tante Steffi und die Lucy dann nach Hause gefahren sind, war die Lucy immer noch ganz dolle wach und die Tante Steffi hatte ganz viel Rasen an ihren Stiefelabsätzen kleben und war gar nicht mehr ganz dolle wach.
Die Lotti und die Trude werden sich jetzt was von dem dollen Gammelwasser abfüllen und heimlich trinken, bevor sie die Lucy wieder sehen. Und dann gibt es Kloppe!

Peace Frieda


29. März 2009

Weil mein Herrchen und Frauchen bald nach Amerika fahren, haben sie von der Käseoma und von dem Kameraopa jeweils einen dicken Briefumschlag bekommen, in dem es ganz geheimnisvoll geraschelt hat. Und als mein Herrchen und Frauchen dort hineingeguckt haben, haben sie sich ganz dolle gefreut.

Die Lotti und die Trude waren total erstaunt, schließlich kannten sie den Kameraopa und die Käseoma bislang nur unter den Namen Kameraopa und Käseoma. Und dann auf einmal zeigt sich, dass das gar nicht ihre echten Namen sind, sondern dass sie in Wirklichkeit Dukaten-Opa und Taler-Oma heißen!
Die Lotti und die Trude haben sich erst einmal zu einer intensiven Beratung in ihr Körbchen zurückgezogen, um die neuen Sachverhalte genau zu durchdenken und sind den beiden auch ganz schnell auf die Schliche gekommen:
Der Dukaten-Opa und die Taler-Oma sind in Wahrheit nämlich geheime Spione, die unter falschem Namen ein bürgerliches Leben führen! Und die Namen Kameraopa und Käseoma haben sie gewählt, um in der Masse nicht weiter aufzufallen! Wer hätte das gedacht?

Die Lotti und die Trude haben die beiden dann genau beobachtet, natürlich heimlich, denn Spione dürfen nicht wissen, das man ihre Tarnung entlarvt hat. Und tatsächlich! Die Taler-Oma trägt manchmal ganz viele kleine Rollen auf ihrem Kopf! Das macht sie um ihre Feinde mit ihrem veränderten Aussehen in die Irre zu führen! Und außerdem backt sie immer große Sahnetorten, die ganz dolle hoch sind. Bestimmt übt sie damit schon einmal für den Ernstfall, dass der Dukaten-Opa geschnappt wird. Dann kann sie ihm heimlich eine Feile in den Kuchen backen.

Und der Dukaten-Opa hat erst im letzten Jahr den Flur neu tapeziert – bestimmt hat er unter der Tapete geheime Pläne versteckt. Und im Herbst will er das Wohnzimmer renovieren und alle seine Bücher wegwerfen! Das macht er bestimmt, um Spuren zu verwischen, denn Menschen die so viele Bücher haben, machen sich schon von Grund auf sehr verdächtig.

Die Lotti und die Trude werden das künftig ganz genau beobachten und den Dukaten-Opa und die Taler-Oma weiterhin mit ihren Decknamen anreden, um sie nicht zu entlarven. Denn mein Herrchen und Frauchen ahnen von all dem nichts. Die freuen sich einfach über raschelnde Briefumschläge und auf ihren Urlaub. Manchmal hat es ein simples Gemüt gegenüber einem messerscharf funktionierenden Mopshirn eben einfacher.

Peace Frieda


28. März 2009

Heute sind die Lotti und die Trude mit meinem Herrchen und Frauchen zum Kameraopa gefahren, weil der am Montag Geburtstag hatte. Die Gartentante Petra war auch schon da. Nur die Kekstante Anne kam später, weil sie vor ihrer Haustür stand und ihr Schlüssel in der Tür steckte- leider von innen. Aber zum Glück hatte sie die Kekse für die Lotti und die Trude schon vorher beim Kameraopa vorbeigebracht. Das ist eine echte Kekstante- die schließt sich erst Zuhause aus, wenn die Kekse in Sicherheit sind!
Dann haben alle Kuchen gegessen und der Kameraopa hat Geschenke ausgepackt und alle haben sich gefreut – vor allem weil mein Herrchen und der Kameraopa nicht über Politik geredet haben. Die Lotti und die Trude haben dann gezeigt, wie toll sie im Körbchen sitzen können. Das fanden alle total super, dass mein Herrchen und Frauchen so schöne Fortschritte in der Schwererziehbarenschule machen.

Aber die beste Neuigkeit des Tages war, dass der Kameraopa sich ab Herbst nicht mehr im Büro langweilen muß, sondern dann ganz viel Zeit für Dinge hat, die Spaß machen. Und deshalb wird der Kameraopa sich im Herbst auch einen vierbeinigen Onkel für die Lotti und die Trude anschaffen, der ihn ordentlich auf Trab hält. Der Kameraopa will dafür in ein Tierheim gehen und gucken, wer sich denn als würdig erweist, um der Onkel von der Lotti und der Trude zu werden. Das darf nämlich nicht jeder sein! Dafür muß man ein edles Gemüt haben und Grazie und Benehmen und Manieren - so wie die Lotti und die Trude.

Die Kekstante Anne findet das auch ganz toll mit dem vierbeinigen Onkel, vor allem wenn es ein echter Mops wird. Und damit der Kameraopa auch ganz sicher weiß, wie die Kekstante Anne so darüber denkt, hat sie ihm heute manchmal einen zarten, versteckten Hinweis gegeben. Zum Beispiel als sie die Trude gekrault hat, denn man kann nur einen echten Mops so gut kraulen. Oder als die Lotti und die Trude die Parmesankekse von der Kekstante Anne gegessen haben, denn niemand isst Kekse so gut wie ein Mops. Oder als die Lotti und die Trude im Körbchen geschlafen haben, denn niemand schnarcht so schön, wie ein echter Mops. Oder als die Lotti und die Trude einfach nur da gesessen haben, denn niemand kann so gut einfach da sitzen, wie ein echter Mops.

Der Kameraopa hat darauf aber gar nix gesagt, bestimmt weil die Hinweise der Kekstante Anne zu versteckt waren. Aber bis Herbst ist es ja noch ein bisschen hin – da kann man bestimmt auch mit kleinen Hinweisen eine Menge bewirken!

Peace Frieda

21. März 2009

Letzte Woche sind  mein Herrchen und Frauchen einkaufen gefahren und als sie zurückkamen, lag auf der Rückbank Tullerö. Tullerö sind unsere neuen Gartenmöbel und mein Herrchen hat sie fast ganz alleine aufgebaut. Die Lotti und die Trude mußten ihm dabei kaum helfen!

Und als heute die Sonne schien hat mein Frauchen Tullerö direkt in den Garten gezerrt, damit sie da morgens ihren Kaffee trinken kann. So Gartenmöbel sind total praktisch, denn jetzt bekommen die Lotti und die Trude keinen kalten Popo mehr, wenn sie gucken wollen, was da so alles Leckeres auf dem Tisch steht, sondern können auf der Holzbank oder auf einem der Holzsessel sitzen.  Das ist eine klasse Sache!

Mein Herrchen und Frauche haben sich auch direkt gesetzt und die Sonne genossen und gemeint, dass es nichts schöneres gibt, als im Frühling im Garten zu sitzen. Das fand der Bauer bestimmt auch, der in diesem Moment auf das Feld neben unserem Garten gefahren ist und aus einem riesigen Tank Häufchen auf die Wiese gesprüht hat. Da haben mein Herrchen und Frauchen nicht mehr gelächelt und auf einmal fanden sie so einen Früphlingstag auch gar nicht mehr so dolle.

Die Lotti und die Trude haben das aber gar nicht verstanden, das war doch total nett von dem Bauern! Und das roch auch ganz dolle fein! Zum Glück hatte mein Frauchen an dem Morgen auch unsere Kuscheldecke von dem Sofa nach der Wäsche zum Trocknen in die Sonne gehängt. Und wenn man jetzt seine kleine Mopsnase ganz tief in die Wolldecke gräbt, dann riecht das immer noch nach dem leckeren Bauernparfüm!

Landleben ist toll!

Peace Frieda


08. März 2009

Heute kamen der Käseopa und die Käseoma zu Besuch, da haben sich die Lotti und die Trude total dolle gefreut! Vor allem weil der Käseopa zwei Scheiben Gouda dabei hatte und die gab es sogar ohne im Körbchen sitzen zu müssen! Das war total dufte!
Die Käseoma hatte auch einen leckeren Kuchen mit dabei und als mein Herrchen und Frauchen nicht geguckt haben, hat sie der Lotti und der Trude heimlich etwas zu gesteckt. Die Käseoma und der Käseopa sind nämlich aktive Teilnehmer der „Free Lotti und Trude Aktion“. Die sind richtige Freiheitskämpfer!

In fünf Wochen startet dann auch die groß angesetzte Befreiungsaktion für die Lotti und die Trude, da fahren mein Herrchen und Frauchen nämlich für eine Woche in Urlaub! Und wenn die beiden wiederkommen, dann haben wir alle denselben Namen! Also zumindest hinten, vorne heißen wir immer noch Lotti, Trude, Mopsengel Frieda, Herrchen und Frauchen. Aber hinten heißen wir dann alle gleich! Das wird total super!

Und in der Woche ziehen dann der Käseopa und die Käseoma zu uns und passen auf die Lotti und die Trude auf. Das wird klasse! Da gibt es dann morgens wieder „Variationen vom Ei an Käse“ und ein lecker Mittagsessen und beim „Heidi“ gucken am Nachmittag gibt es feine Kekse und abends noch Leberwurstschnittchen.

Mein Herrchen und Frauchen haben ganz nervös am Kaffeetisch geguckt und dem armenKäseopa Vorträge über gesundes Essen gehalten. Die sind total Spaßverderber.
Der Käseopa hat immer nur “Ja, ja“ gesagt, in genau dem gleichen Tonfall, den mein Herrchen immer hat, wenn er den Müll runterbringen muß.
Und deshalb hoffen die Lotti und die Trude auch, dass sich der Käseopa daran nicht halten wird. Schließlich ist es ja auch mein Frauchen, die immer den Müll runterträgt.

Die Lotti und die Trude zählen jetzt jeden Abend an ihren kleinen Mopszehen ab, wie lange es noch dauert, bis die Befreiungsaktion beginnt. Das wird eine total dufte Zeit!

Peace Frieda

04. März 2009

Heute hat mein Frauchen wieder aufgeräumt, aber nur so ein bisschen und da wussten die Lotti und die Trude direkt Bescheid! Dann kommt nämlich die Lucy vorbei!
Die Tante Steffi durfte auch mitkommen und mit meinem Frauchen im Wintergarten sitzen. Die Lotti, die Trude und die Lucy hatten aber keine Zeit zum Sitzen, die mussten sich um den Garten kümmern. Die Lucy hat auch direkt den Rasen vertikutiert, dass muss man im Frühjahr unbedingt machen, das ist ganz doll wichtig.
Die Tante Steffi hat das aber nicht verstanden und immer geschimpft und gestört und deshalb kamen die Lotti und die Trude und die Lucy auch gar nicht richtig mit der Gartenarbeit voran. Aber als sich dann alle drei zu der Tante Steffi und meinem Frauchen aufs Sofa gesetzt haben um zu gucken welche Chips es da zu essen gibt, hat das den beiden auch nicht gepasst. Die waren total anstrengend, die Frauchens!

Aber die Lotti, die Trude und die Lucy haben sich davon nicht stören lassen und lieber den Onkel Manni und den doofen Radfahrer angepöbelt. Das geht zu dritt viel besser als zu zweit, weil die Lucy ganz dolle laut pöbeln kann. Das war richtig klasse!

Jetzt hoffen die Lotti und die Trude das die Lucy ganz bald wieder vorbeikommt. Denn mein Frauchen hat neue Blumen im Garten gepflanzt und die müssen auch ganz dringend vertikutiert werden!


Peace Frieda


13. Februar 2009

Heute hat mein Frauchen ganz dolle aufgeräumt –auch da wo man es nicht sieht- und das bedeutet immer, dass wir Besuch bekommen. Die Lotti und die Trude waren total aufgeregt und haben gehofft, dass vielleicht die Kekstante oder der Käseopa vorbeikommen und etwas Leckeres mitbringen.

Und als es dann abends endlich schellte, haben sich die Lotti und die Trude direkt in die Tür gestellt um die ersten Kekse oder Käsehäppchen in Empfang zu nehmen. Aber leider gab es weder Käse noch Kekse, sondern nur den Onkel Thorsten und die Tante Melanie von der Schwererziehbarenschule für Herrchens und Frauchens.

Die Lotti und die Trude waren dann total gespannt, was die beiden meinem Frauchen zuhause beibringen wollten und haben ganz genau geguckt und aufgepasst. Die Tante Melanie und der Onkel Thorsten haben ganz lange zurückgeguckt und dann hat die Tante Melanie meinem Frauchen gezeigt, wie die Lotti und die Trude im Körbchen sitzen bleiben.
Mein Frauchen musste das dann ganz oft üben und in der Wohnung herumgehen und der Onkel Thorsten hat draußen immer geklingelt. Und die Lotti und die Trude mussten die ganze Zeit in dem kleinen Körbchen sitzen und das war total langweilig und doof! Das war dann auch der Augenblick, wo es total toll gewesen wäre, wenn der Onkel Thorsten und die Tante Melanie wieder gegangen wären. Aber die sind nicht gegangen, die haben da total unhöflich weiter rumgesessen und geschellt und waren richtig dolle ungemütlich.

Deshalb haben sich die Lotti und die Trude auch total gefreut, als dann endlich mein Herrchen nach Hause kam. Denn mein Herrchen kam nicht alleine, sondern in Begleitung von vier Pizzen! Das fanden die Lotti und die Trude total dufte, denn im Körbchen sitzen macht richtig hungrig und sie waren schon ganz gespannt, welche doll leckeren Sorten es gibt.

Aber dann haben die Lotti und die Trude gar nichts abbekommen! Das fanden die beiden ganz dolle unfair, dass der Onkel Thorsten und die Tante Melanie fürs Ungemütlich sein und Herumstänkern auch noch Pizza bekamen. Und die Lotti und die Trude bekamen gar nichts, nur ab und zu so ein klitzekleines, dröhiges Hundeleckerli und das gab es auch nur, wenn sie im Körbchen saßen.

Die Lotti und die Trude waren total empört und die Trude hat jetzt schon einen Brief an Amnesty International geschrieben, weil sie in steter Unterdrückung leben müssen.
Bestimmt dauert es nicht lange und dann stehen vor der Tür, um die Lotti und die Trude zu befreien und hauen dem Onkel Thorsten und der Tante Melanie eins aufs Dach! Da werden die aber dumm gucken!

Free Lotti and Trude!

Peace Frieda

07. Januar 2009

Letzen Freitag hat mein Frauchen ihr Handy auf dem Nachttisch vergessen und die Lotti und die Trude haben das sofort gemerkt und sich um das einsame Handy gekümmert. Zuerst einmal haben sie es aus der Geiselhaft des Aufladekabels befreit und das war gar nicht so einfach, denn dafür mussten sie das Kabel quer über das Bett ziehen und ganz kräftig auf dem doofen Aufladestecker herumbeißen.
Als sie das Handy endlich befreit hatten, haben sie es erst einmal ins Wohnzimmer auf das Sofa getragen und versucht mein Frauchen anzurufen, damit sie sich keine Sorgen um ihr kleines Telefon macht. Leider konnten sich die Lotti und die Trude nicht so ganz einigen, wer wählt und wer sprechen darf und dabei ist dann das Handy ein paar Mal vom Sofa gefallen. Außerdem waren die Tasten auch total unpraktisch und klein und mopspfotenunfreundlich und die Lotti und die Trude haben erst einmal geschaut, welche Taste man nicht so oft braucht. Deshalb ist die Leer- und Sonderzeichentaste von dem Handy jetzt auch in Rente gegangen.
Die Lotti hat dann noch versucht ein kleines Loch in das Handy zu stanzen, damit mein Frauchen das an ihren Schlüsselanhänger dranmachen kann und es nicht mehr vergisst. Aber leider ist  Plastik stabiler als es aussieht und deshalb reicht das Loch nur bis zu der Mitte des Handygehäuses.

Heute hat dann der Postbote das neue Handy von meinem Frauchen gebracht und der neue Handyvertrag ist auch viel billiger als der Alte. Gut, dass mein Herrchen und Frauchen die Lotti und die Trude haben, die sie regelmäßig auf Kostenfallen im Haushalt aufmerksam machen!

Peace Frieda

02.Januar 2009

Heute hat es bei uns geklingelt und weil mein Frauchen gerade so schön gemütlich auf dem Sofa lag, hat mein Herrchen dem Postboten geöffnet. Aber als mein Herrchen in den Hausflur ging, da stand da gar kein Postbote sondern drei kleine Kinder mit lustigen Papierkronen auf dem Kopf und eine Frau, die aussah wie jemand, der ganz oft in die Kirche geht. Da hat mein Herrchen ganz komisch geguckt und gefragt, was die denn wollen. Die Kinder haben dann erzählt, dass sie Sternsinger sind und haben geheimnisvolle Sachen und Sprüche aufgesagt.

Währenddessen ist meinem Herrchen aufgefallen, dass auf seinem T-Shirt ein Fleckenzwerg von der Bolognesesoße war und zusammen mit dem grünen T-Shirt war das ein ganz dolles Farbzusammenspiel. Mein Herrchen hat dann ganz schnell die Hand über den Fleck gehalten und sah aus wie die Leute in den amerikanischen Filmen, wenn sie ihre Nationalhymne singen.
Die mystischen Papierkronenkinder haben gar nicht mehr aufgehört zu erzählen und mein Herrchen und der Fleckenzwerg haben sich ganz dolle Mühe gegeben interessiert zuzuhören.
Als mein Herrchen endlich die Haustüre endlich hinter sich wieder zumachen konnte, war er ganz dolle froh und fand das auch überhaupt nicht witzig, das mein Frauchen so lachen musste.

Jetzt haben wir für 2009 nicht nur ein gesegnetes Haus sondern auch einen gesegneten Bolognese-Fleckenzwerg.

Peace Frieda


08. September 2009

13. Januar 2009