24. Dezember 2010
Heute ist Heiligabend und mein Herrchen und Frauchen sitzen im Büro.
Mein Herrchen controllt noch mit dem Onkel Günther, seinem Kollegen, ein paar Schnappsflaschen auf dem Rechenschieber hin und her. Und mein Frauchen sitzt ganz allein im Büro und hat Bereitschaft. Denn es könnte ja sein, dass ausgerechnet heute ein milliardenschwerer Großkunde anruft und heute noch ein Projekt in Auftrag geben möchte! Und dann ist da immerhin mein Frauchen, die ihm mitteilen kann, dass sie ihm nicht helfen kann und alle anderen schon Weihnachten feiern. Das nennt man Berufsleben.
Und mein Herrchen und Frauchen werden heute an alle Kollegen pseudowichtige Email schreiben, damit auch jeder sieht, dass sie im Büro sind. Das nennt man Wichtigmachen im Berufsleben.
Mein Frauchen ist ganz dolle froh, dass heute endlich Heiligabend ist, denn dann schließen endlich die Supermärkte. Eigentlich haben wir ja vergangene Woche Mittwoch schon alles eingekauft, weit im Voraus und gute organisiert! Da kam extra der Käseopa und hat die Autobatterie aus dem Heiaschlaf geweckt und mein Frauchen ist dann zu dem großen Supermarkt gefahren, um nur ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Denn schließlich sind die Feiertage ja diesmal nur ein ganz normales Wochenende!
Als mein Frauchen aus dem Supermarkt wieder herauskam, konnte man sie hinter dem Einkaufswagen gar nicht mehr sehen und bremsen und steuern ging auch nicht; so voll war der. Aber dafür hatten wir auch jetzt alles im Haus und waren total tiefenentspannt.
Aber dann haben wir am Wochenende noch Kuchen und Kekse gebacken und mein Herrchen hatte so einen Hunger auf Tiefkühlbrötchen und da hat mein Frauchen beschlossen, diese Woche doch noch mal ganz kurz einkaufen zu gehen. Nur für alle Fälle und nur ein paar Kleinigkeiten. Denn schließlich sind die Feiertage ja diesmal nur ein ganz normales Wochenende!
Aber dann ist es doch ein bisschen mehr geworden, denn wenn man nichts Süßes mehr mag, dann muß ja auch was Saures im Hause sein. Und der Kartoffelsalat von der Gartentante Petra ist ja auch eine tolle Alternative, die man immer in petto haben sollte. Und mein Frauchen war sehr erleichtert, dass jetzt aber wirklich alles im Haus war. Bis sie eine Stunde später das perfekte Makronenrezept im Internet fand und merkte, dass wir zwar 100 kg Margarine aber keine Butter im Kühlschrank haben. Und deshalb ist sie gestern noch einmal ganz kurz in den Discounter. Nur ganz kurz und nurfür die Butter. Und ein paar Kleinigkeiten, die da noch so herumlagen. Denn schließlich sind die Feiertage ja diesmal nur ein ganz normales Wochenende!
Aber jetzt ist wirklich alles im Haus und mein Frauchen total entspannt. Fast. Aber im Notfall gibt es ja noch die Tankstelle bei uns um die Ecke!
Während mein Frauchen sich organisiert tiefenentspannt hat, hat mein Herrchen versucht, einen Weihnachtsbaum zu finden. Eigentlich haben wir den immer schon ab Mitte Dezember, aber wegen dem Schnee sind wir dieses Jahr ein bisschen später dran. Alle anderen nicht, denn überall wo mein Herrchen hinkam, war schon gähnende Leer oder nur ein kleiner vereister Tannenzweig übrig geblieben.
Jetzt haben wir dieses Jahr keinen Tannenbaum und unser Foto-unterm-Tannenbaum wird jetzt ein Foto-mit-ohne-Tannenbaum.
Die Lotti und die Trude ruhen sich heute morgen noch ein bicßhen aus, denn nachher geht, es wie jedes Jahr, zur Käseoma und zum Käseopa. Und dann gibt’s lecker Ei und Käse für die Lotti und die Trude! Und dann werden wir alle heimlich die Tante Jenny beobachten. Die Tante Jenny ist die Schwägerin von meinem Frauchen, also von meinem Herrchen sein Bruder seine Frau.
Und die bekommt in zwei Wochen ein Baby und das ist ganz dolle spannend. Denn vielleicht wird das Baby ja auch ein Christkind!
Und heute abend, wenn alle Strassen leer sind und überall Weihnachtsstimmung herrscht, dann kann man viele kleine Heerscharen von Mopsengeln am Himmel sehen, die auf dem Weg zu ihren Familien sind und glitzernden Mopseengelstaub verstreuen. Und am Ende der Nacht tanzen wir wieder alle zusammen um die große Himmeltanne.
Magische Weihnachten!
Peace Frieda
23. Dezember 2010
Als ich heute morgen auf meiner kleinen Mopsengelwolke wach wurde, da lag er schon da- der Weihnachtsbrief von meinem Herrchen und Frauchen.
Peace Frieda
21. Dezember 2010
Die Lotti und die Trude haben sich ganz dolle intensive Gedanken darüber gemacht, was sie meinem Herrchen und Frauchen zu Weihnachten schenken. Es soll nämlich etwas ganz Besonderes ein! Etwas ganz individuelles, selbtsgemachtes und doch von hoher Qualität. Und nach langem Grübeln haben sie sich dann für einen schönen Tierarztbesuch entschieden!
Die Vorbereitungen dafür begannen schon am Wochenende, als die Lotti beschloss morgens ihr Futter nicht mehr zu essen. Denn morgens ist der Lotti ihre Nase zu und dann kann sie gar nichts riechen. Und was die Lotti nicht riechen kann, das will sie auch nicht essen. Es sei denn, mein Herrchen füttert die einzelnen Bröckchen per Kuchengabel. Und deshalb macht er das auch seit Samstag und er findet das ganz dolle schön, morgens um sieben auf dem Fußboden zu sitzen und Bröckchen mit der Gabel aufzupicken!
Damit es spannend bleibt haben die Lotti und die Trude dann vereinzelt geschnieft und geschnuft und geheimnisvoll geguckt und heute endlich ging es dann zum Tierarzt. Die Frau Doktor wohnt nur zwei Querstrassen von uns entfernt und ist auch die Leibärztin vom Speedy. Und sie ist nicht nur Ärztin, sondern auch Homöopathin. Das heißt, dass sie eine Blumenfreundin ist und genau so gerne an denen riecht und Hallo sagt, wie die Lotti. Und deshalb haben sich die Lotti und die Trude auch für die Frau Doktor Blume entschieden und nicht für den Popelstierarzt an der Hauptstrasse. Bei Weihnachtsgeschenken soll man nämlich nicht an der Qualität sparen!
Die Frau Doktor Blume hat dann erst einmal die Lotti untersucht und die Trude hat ganz aufmerksam zugeguckt. Aber als die Lotti eine Spritze in den Poppes bekam, fand die Trude es sei jetzt an der Zeit, sich mal den Fußboden unter dem Besucherstuhl genauer anzugucken. Das hat aber leider nix gebracht und so gabs für die Trude auch eine Spritze in den Poppes. Dann hat die Frau Doktor Blume noch eine geheimnisvolle Blütentinktur für Zuhause angerührt und die Lotti und die Trude duften helfen und haben auch gleich geguckt, ob es in dem Schrank mit den vielen Fläschchen auch Tropfen von der Leberwurstblume gibt. Und für mein Frauchen gab es eine schöne Rechnung von der Monetenblume.
Die Lotti und die Trude finden, dass ihr diesjähriges Geschenk für mein Herrchen und Frauchen ganz dolle schön und sehr persönlich ist. Eigentlich schade, dass Weihnachten nur einmal im Jahr ist!
Peace Frieda
15. Dezember 2010
Bei uns ist alles weiß und nass und voller Schnee! Und das arme Tullerö ist auch wieder zugeschneit und gar nicht mehr zu sehen. Aber dieses Jahr kann uns der Schnee nicht erschrecken , denn jetzt wohnen wir wieder in der Stadt und da gibt es Bürgersteige und Strassenbahnen. Und wenn die Batterie von Frauchens Auto morgens noch Heia macht, dann kann mein Frauchen einfach mit der Bahn zum Büro fahren. Genauso wie es mein Herrchen jeden Tag macht.
Die große Tanne in unserem Vorgarten ist auch ganz dolle zugeschneit, aber leider noch nicht so doll,dass man die Lichterkette nicht mehr sieht. Die Lichterkette haben mein Herrchen und Frauchen von unserem Vermieter bekommen und die ist ganz dolle lang gewesen und es war ganz dolle schön, die auseinander zu pfriemeln.
Mein Herrchen hatte dann die Aufgabe die Lichterkette in die Tanne zu wursteln, was gar nicht so einfach war. Denn unsere Leiter ist nicht so hoch und der Rasen im Vorgarten war ganz matschig und mein Herrchen ist mit der Leiter immer eingesackt. Da war die Leiter noch viel weniger hoch. Und deshalb ist die Tanne jetzt auch nur bis zur Mitte beleuchtet und wenn es dunkel ist, sieht sie nicht aus wie eine beleuchtete Tanne, sondern wie ein leuchtender Busch.
Wie ein leuchtender Blinkbusch. Denn seit uns einmal die Sicherung rausgefallen ist, blinkt die Lichterkette ganz dolle schnell und wenn man lange hinguckt wird einem ganz schwindelig. Das freut bestimmt unsere Nachbarn von gegenüber ganz dolle. Es geht nämlich nichts über eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit!
Und weil es jetzt gar nicht mehr lange hin ist, bis dass Christkind bei uns vor der Tür steht, haben mir die Lotti und die Trude noch ganz schnell ihren Wunschzettel mitgegben, damit ich ihn in den Himmelsbriefkasten werfe.
Lottis und Trudes Wunschzettel
Peace Frieda
18. November 2010
Gestern und heute mußte mein Frauchen lange arbeiten und da haben sich die Lotti und Trude einfach den Käseopa und die Käseoma zum Kaffeetrinken eingeladen. Und die beiden haben auch sofort zugesagt, denn Mopsenkeleinladungen sind was ganz besonderes!
Der Käseopa mußte erst einmal durch unsere hausinterne Zollstation und tatsächlich fanden sich doch in seiner Jackentasche eine Scheibe Käse und ein weichgekochtes Ei. Die haben die Lotti und die Trude sofort konfisziert und unverzüglich vernichtet.
Die Käseoma hingegen hatte keine Zeit für Zollspirenzchen, denn die Käseoma war in wichtiger Mission unterwegs! Dazu hatte sie auch extra ihr eigenes Käseoma-Profi-Equipment in Form von Eimer, Schwamm und Fensterleder mitgebracht. Die Käseoma lauert nämlich schon seit einem halben Jahr darauf unsere Fenster auf der Gartenseite zu putzen, die waren nämlich ganz dolle dreckig. Aber immer wenn die Käseoma bei uns zu Besuch ist, muß sie Kaffee trinken und Kuchen essen und darf nicht putzen. Dabei bereiten schmutzige Fenster der Käseoma doch größte Seelenschmerzen! Das ist wie mit Vampiren und Kreuzen.
Und deshalb hat die Käseoma auch direkt losgelegt. Und weil sie das Espressopulver mit dem löslichen Kaffee verwechselt hat, hat sie auch direkt noch die Terrasse gewischt, die Tannennadeln von der Fußmatte gesammelt, den Pflanztisch mit den vielen Spinnen aufgeräumt und alle Hemden von Herrchen gebügelt. Auch die doofen, die immer so fies knittern und die mein Frauchen nie bügeln mag.
Die Lotti und die Trude haben in der Zeit dem Käseopa die Igelpupswolke unterm Gartenhäuschen gezeigt, mit ihm Fernsehen geguckt und die aktuelle politische Lage diskutiert.
Und als mein Frauchen abends nach Hause kam, waren die Lotti und die Trude ganz dolle müde und unsere Zimmer viel, viel heller, weil die Sonne wieder durchscheinen kann. Manchmal ist lange arbeiten gar nicht so schlecht.....
Peace Frieda
16. Oktober 2010
Heute sind wir schon aus Dänemark wieder zurückgekommen, so schnell vergeht die Zeit!
Und wie schon vor zwei Jahren war es in Dänemark wieder ganz dolle dufte!
Die Lotti und die Trude haben das Ferienhaus auch direkt wieder erkannt und den doofen Fasan auch, der dort in den Büschen lebt und abends immer herumpöbelt. Diesmal hatte er sogar noch einen Kumpel dabei und die Lotti und die Trude waren sehr empört, dass sie die beiden nicht jagen durften. Dabei wollte sich die Lotti doch aus den Federn ein ganz doll schönes Hütchen basteln und die Trude findet, der einzig wahre Lebensraum eines Fasans ist der an Salzkartoffeln und Preiselbeersoße!
Der Strand sah auch noch genauso aus wie damals und die Lotti und die Trude haben sich große Mühe gegeben jedes Sandkorn einzeln zu begrüßen. Nur stinke Schneckenhausmuscheln gab es diesmal kaum, wahrscheinlich weil mein Frauchen sie das letzte Mal schon alle eingesammelt hat und jetzt braucht es wieder eine Millionen Jahre und ein paar Eiszeiten bis es auf Fanö wieder Schneckenmuscheln gibt.
Die Lotti und die Trude sind ganz dolle viel geflitzt und gerannt und haben die doofen Möwen gejagt. Soviel, dass sie abends immer ganz schnell müde waren und meinem Herrchen gar nicht dabei helfen konnten den Kamin anzuzünden. Und wir wissen jetzt, dass Kamin anzünden nicht halb so romantisch ist, wie es sich anhört und nicht halb so praktisch, wie den Knopf an der Heizung zu drehen. Aber wenn das Holz dann einmal brennt, kann man prima im Körbchen davor liegen und sich die müden Mopsbeinchen wärmen lassen!
Als Dokumentation ihrer internationalen Reisetätigkeiten haben die Lotti und die Trude auch wieder ein Foto von sich und der dänischen Flagge gemacht- genau wie vor zwei Jahren. Und die beiden finden, dass man ganz deutlich sieht, wieviel reifer und wissender sie jetzt sind!
2008 2010
Als wir heute wieder nach Hause kamen, haben die Lotti und die Trude erst einmal geguckt, ob es unter dem Gartenhaus noch nach Igelpups riecht und ob das Leckerchenglas noch auf dem Küchenregal steht.
Man kann nämlich nur richtig in Urlaub fahren, wenn man auch weiß, wo das eigene Zuhause ist. Und das ist für uns immer noch der schönste Platz auf der ganzen Welt.
Peace Frieda
PS: Ganz viel Sand mit Mops sieht man unter "Fotos Lotti & Trude!"
8. Oktober 2010
Eigentlich wollten wir ja gestern schon die Reisetasche aus dem Keller holen und anfangen zu packen. Aber dann war das Wetter so schön, dass die Lotti und die Trude nach dem Gassi mit meinem Frauchen in den Garten sind, um alles herbstschön zu machen.
Zuerst haben wir die Erdnuss-Station wieder aufgefüllt. Die Erdnuss-Station ist der olle Holztisch hinten in unserem Garten, der eigentlich seit einem halben Jahr auf den Sperrmüll soll. Aber jetzt darf er den Winter über noch bei uns bleiben, denn jetzt hat er ja einen neuen Arbeitsbereich übernommen!
Wir haben nämlich in unserem Garten ganz viele Eichhörnchen. Die hüpfen morgens durch die Tannen in unserem Garten und suchen ihr Essen. Und da sind sie bei uns genau richtig!
Mein Herrchen hat ja gesagt, dass wir dieses Jahr keine Vögel mehr im Winter füttern. Denn jetzt wohnen wir in der Stadt mit Nachbarn drumherum und die finden dass vielleicht nicht ganz so dufte, wenn 300 Vögel zu unserem Garten fliegen und dabei kleine Vogelhäufchen in den Nachbarsgärten platzieren. Aber von Eichhörnchen füttern, davon hat mein Herrchen nix gesagt!
Und deshalb gibt es jetzt bei uns im Garten immer eine Ration Erdnüsse und mein Herrchen hat die leise Angst, dass er bald in 120 hungrige Eichhörnchengesichter guckt, wenn er morgens das Terrassenrolle hochzieht.
Die Lotti und die Trude, die hatten gestern aber keine Zeit sich um die Erdnüsse zu kümmern, denn unter unserem Gartenhäuschen duftete es unverkennbar nach Mäuse bzw. Igelpups. Das haben die beiden ganz genau gerochen! Und deshalb war die Trude den Rest des Nachmittages damit beschäftigt, das Fundament des Gartenhäuschens auszubuddeln.
Mein Frauchen hat in der Zeit lieber die Rose am Gartenhäuschen angeguckt und da war auf einmal was weißes in der Erde! Da hat mein Frauchen dann auch angefangen zu buddeln und auf einmal lag da ein großes mysteriöses Ei. Das war ganz dolle groß, so wie ein Gänseei, und es sah so unheimlich aus, dass mein Frauchen erst einmal den Blumentopf drübergestülpt und sich in der anderen Ecke vom Garten gefürchtet hat. Schade, dass mein Herrchen nicht Zuhause war. Denn der guckt jede Woche „Fringe“ und da finden die auch immer Alien-Eier, die dann die ganze Welt vernichten wollen. Und mein Herrchen hätte bestimmt genau gewusst, was zu tun ist. Aber leider war der im Büro und musste Schnapsflaschen auf dem Rechenschieber controllen.
Als mein Frauchen sich genug gefürchtet hatte, hat sie das Alien-Ei dann auf eine Schaufel gepackt und in die Mülltonne bugsiert. Und dann ganz oft kopfüber in der Tonne gehangen um zu schauen, ob in dem kleinen Ei eine Tür aufgeht und eine Monsterspinne oder eine schwarze Kobra herausspaziert und Guten Tag sagt.
Abends haben wir das dann das schlaue Internet gefragt. Und das Internet hat uns dann erzählt, dass dass ein Eier Bovist war. Das ist ein Pilz, den man sogar essen kann. Da haben die Lotti und die Trude ganz dolle gestaunt. Ein Pilz ohne Stängel und Füße!
Und mein Frauchen war ganz dolle froh, dass es in unserem Garten nun doch keine Aliens, Megaspinnen und Kobras gibt.
Und jetzt wird es wirklich Zeit für Dänemark. Da gibt es nämlich nur Sand und Pupsmuscheln und keine Alien-Eier. Hoffentlich.
Peace Frieda
7. Oktober 2010
Diese Woche sind wir alle schon ganz dolle aufgeregt, denn morgen Nacht fahren wir nach Dänemark! Da waren wir schon einmal vor zwei Jahren und die Lotti und die Trude freuen sich ganz dolle darauf, am Strand entlang zu wetzen und mit meinem Herrchen und Frauchen Pupsmuscheln zu sammeln, die so lecker nach Fisch riechen.
Und rechtzeitig zum Urlaub am Meer sind auch die beiden Jacken fertig geworden, die die Lotti und die Trude bei meinem Frauchen und der Ilse in Auftrag gegeben haben. Die Ilse ist die Nähmaschine von meinem Frauchen und die ist ganz dolle schwer und ganz dolle alt. Ein echter Oldtimer! Aber nähen kann die Ilse wie nix! Die haut so leicht nichts um, auch der wetterfeste Stoff für der Lotti und Trude ihre Dänemarkjacken nicht. Und wetter-wind-und regenfest ist wichtig am Meer, denn da steht schließlich Toben auf dem Programm!
Und da es ans Meer geht haben die Lotti und die Trude sich auch für das Pinguin-Webband entschieden. Denn wenn wir dann am Strand Pinguine treffen, dann sehen die die direkt, dass die Lotti und die Trude aktive Mitglieder in dem „Freunde und Förderer des dänischen Pinguins e.V.“ sind! Die Lotti und die Trude finden es nämlich ganz dolle wichtig, sich den dänischen Vogelarten auf unkomplizierte Art und Weise zu begegnen!
Und da die Lotti dieses internationale Denken auch ihren kleinen Freunden nahe bringen möchte, hat sie gestern eine große Versammlung einberufen. Das sah aus wie bei der Jedi-Versammlung bei Star Wars.
Mittels eines komplizierten, mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich nun Leberwursthundi, der Rappelwurm, das Piratenhuhn und der Diskus zur Mitreise in den Urlaub qualifiziert. Der Diskus ist dabei besonders wichtig, der darf nicht vergessen werden und deshalb hat er hauch einen eigenen Punkt auf unserer Packliste. Der Diskus ist ein Stoff-Frisbee, der unter politisch unkorrekten Bedingungen hergestellt wurde und in einem ollen Diskounter leben mußte. Und als er im Rahmen einer Rettungsaktion zu uns nach Hause kam, fanden die Lotti und die Trude den Diskus total doof und haben ihn erst einmal ein halbes Jahr ins Garten-Boot-Camp geschickt. Und da lag er dann unter unserem Hello-Kitty-Baum, bis die Lotti ihn im letzten Winter wieder fand. Da war die Freud aber groß!!
Seitdem begrüßt die Lotti den Diskus morgens direkt nach dem Aufstehen und auch abends darf er mit uns auf dem Sofa Fernsehen gucken. Der Diskus musste schon zweimal notoperiert werden und mein Herrchen und Frauchen leben in der steten Angst, dass er bei der nächsten OP versterben könnte.
Und morgen Nacht geht es dann los ins große Abenteuer! Aber vorher muß noch ein Schwung Käseträume für die Fahrt gebacken werden, denn so eine Fahrt die kann ganz schön lang und der Magen dabei ganz schön leer werden
Und wer am Samstag ein mit Käseträumen voll gepacktes Auto sieht, aus dessen Fenster ein Herrchen, ein Frauchen, eine Lotti, eine Trude, ein Wursthundi, ein Rappelwurm, ein Piratenhuhn und ein fledderiger Diskus schauen und wo auf dem Autodach ein kleiner Mopsengel sitzt und die Ohren im Wind flattern lässt – der kann sicher sein, dass sind wir!
Schiff ahoi!
Frieda
20. September 2010
So langsam wird es Herbst und das erkennt man vor allem daran, dass es bei uns zuhause ganz mopslos aussieht. Da hüpfen keine Lotti und keine Trude durch den Garten und prügeln sich oder ärgern die beiden Tauben, die immer in unserer Tanne hocken.
Im Herbst da wird es bei uns ganz still. Nur ab und zu sieht man eine kleine Lotti durch die Wohnung tippeln und die ist dann auch wieder ganz schnell verschwunden. Und zwar zur Trude unter die lecker warme Decke. Die Trude findet nämlich, dass Herbst und Winter total überschätze Jahreszeiten sind. Da wird es nämlich kalt und nass und oll. Und deshalb lebt die Trude ab jetzt unter der Decke. Unter der Sofadecke, der Körbchendecke und am allerliebsten unter der Bettdecke.
Lästig ist es nur, wenn mein Herrchen und Frauchen wieder meinen, dass es Zeit ist im Garten ein kleines Pipi unter die Rosen zu setzen. Dabei ist es für die Trude gar kein Problem 20 Stunden anzuhalten, wenn es draußen regnet. Und leider regnet es im Herbst und Winter ziemlich oft. Die Trude hat ganz dolle lange nachgedacht, wie sie das umgehen und Herrchen und Frauchen täuschen kann. Und da ist es ganz klar ein Vorteil ein Zweimopshaushalt zu sein. Während die Lotti nämlich über die Terrasse in den Garten tippelt, muß man sich eng an der Häuserwand entlang pressen Richtung Treppe und im letzten Moment scharf abbiegen. Dann einfach wieder an der Hauswand entlang auf leisen Mopszehen unter unsere Gartenstühle hocken und wenn die Lotti von ihrem Pippi-Ausflug zurückkommt, dann schließt man sich ihr einfach fröhlich an und kassiert eine feines Leckerchen fürs schöne Pipi Machen!
Man muß sich eben manchmal nur zu helfen wissen!
Peace Frieda
14. August 2010
Bei der Gartentante Petra und dem Schwarzbrot Onkel Ernst ist es in den letzten Wochen ganz schön trubelig, denn der York lebt jetzt bei ihnen! Eigentlich sollte ja der Zorro bei den beiden einziehen, aber aufgrund einer kleinen Mopsengelumdisposition hat jetzt der hat jetzt der Yorkie da sein Zuhause.
Der Yorkie ist auch blauen Geblüts, genau wie der Armand, und die Lotti und die Trude finden es ganz toll, dass sie jetzt schon den zweiten adeligen Cousin vorweisen können. Das poliert unseren Familienstammbaum nämlich kräftig auf!

Im Gegensatz zu dem Armand hat der Yorkie es aber nicht so mit den kreativen Künsten, sondern ist eher handwerklich begabt. Der Yorkie möchte nämlich einmal Landschaftsgärtner werden, wenn er groß ist! Und deshalb unterstützt er die Tante Petra auch jetzt schon sehr tatkräftig bei der Gartenarbeit. Dabei gibt er der Tante Petra immer ganz subtile Hinweise, welche Pflanzen nicht so in das Gesamtensemble des Gartenpanoramas passen. Und wer am Niederrhein jemanden durch den Garten sprinten und hektisch Rittersporn ausrupfen sieht, der kann sicher sein, dass das die Tante Petra ist.
Der Armand, der findet die berufliche Ausrichtung vom Yorkie sehr schön, denn in heutigen Zeiten kann es nicht schaden, wenn auch der Adel handwerkliches Geschick beweist und die Angestellten mit weisem Rat und fachmännischer Anleitung anweisen kann.
Die Lotti und die Trude freuen sich schon ganz doll, wenn der Yorkie uns besuchen kommt. Und hoffentlich gibt es dieses Jahr um ganz früh Schnee, damit man das Unkraut dann nicht so sieht.
Peace Frieda
29. Juli 2010
Heute kam die Lotti in die Küche, hat sich in ihr Körbchen gesetzt und komisch geguckt. Und aus ihrer Schnauze hing noch ein Stückchen grüner Faden. Und weil die Lotti immer weiter komisch guckte, hat sich mein Frauchen den Nähfaden genauer angesehen und dann ganz schnell die Stecknadeln im Nadelkissen nachgezählt. In unserem Nadelkissen wohnen nämlich genau sechs Steck- und eine Nähnadel. Die sind ganz genau abgezählt, wie im Gefängnis. Da ist auch alles abgezählt und wenn auf einmal was fehlt, dann ist das schlecht. Sowohl im Gefängnis als auch bei uns Zuhause.
Und jetzt winkten uns nur noch die sechs Stecknadeln aus ihrem Kissenbett zu und die Nähnadel war weg! Da hat mein Frauchen direkt mein Herrchen im Büro angerufen und gefragt ob sie mit der Lotti zur Tierklinik fahren oder sie direkt auf unserem heimischen Küchentisch notoperieren soll. Mein Herrchen hat sich ganz doll über den Anruf gefreut, denn es gibt doch nichts besseres, als an einem hektischen Bürotag zu wissen, das Zuhause alles rund läuft!
Mein Herrchen hat dann vorgeschlagen, dass mein Frauchen eine große Portion Irrenanstalt-Sauerkraut-Kartoffelpü kochen soll und deshalb gab es heute Nachmittag für die Lotti und die Trude zwei große Portionen. Und zwar noch vor vier Uhr! Und abends direkt noch mal eine Portion. Die Nähnadel, die war aber gar nicht in dem Bauch von der Lotti, sondern immer noch im Nähkissen. Da hatte sie sich nämlich für ein kleines Mittagsschläfchen ganz tief hineingekuschelt.
Die Lotti und die Trude haben sich jetzt vorgenommen, öfter mal komisch zu gucken. Dann gibt es nämlich lecker Essen!
Peace Frieda
10. Juli 2010
Bei uns ist jetzt auch in Sachen Farben der Sommer eingezogen! Das Tullerö zum Beispiel, das ist jetzt hellblau und grün geworden und ist ganz dolle stolz, weil jetzt wieder jeder gerne auf ihm sitzt. Und die Treppengeländer in unserem Garten sind auch hellblau und das Efeu drumherum auch. Nur das Gartenhäuschen, das war immer noch dunkelbraun und ganz dolle hässlich. Das Gartenhäuschen war deshalb auch total traurig, jetzt wo doch alles andere so schön bunt war. Und nur es selbst stand ganz klein und schäbig in unserer Gartenecke. Da hatte mein Frauchen Mitleid und hat im Baumarkt ein Töpfchen Farbe gekauft. Dabei hatten mein Herrchen und Frauchen eigentlich besprochen, dass wir das Gartenhäuschen erst im nächsten Jahr streichen. Also eigentlich hatte das nur mein Herrchen besprochen, aber da mein Herrchen im Baumarkt vor dem Farbregal nicht dabei war, wurde das Anstreichen des Gartenhäuschens jetzt spontan vorverlegt.
Eigentlich sollte das Gartenhäuschen ja schwedenblau werden, aber in dem Regal stand direkt daneben die Farbe „Pool“. Und was wird aus einem Gartenhäuschen, wenn man es in der Farbe „Pool“ streicht? Ein Poolhäuschen!
Und so was wollten wir doch schon immer einmal haben!
Die Lotti und die Trude haben sich ganz dolle gefreut und auch dem Speedy direkt von ihrem Pollhaus erzählt. Da war der Speedy ganz dolle neidisch.
Und unsere Küchenstühle, die haben auch Sommer und sind jetzt eisblau. Und wenn wir uns alle ganz dolle Mühe geben, dann finden wir die Farbe bestimmt auch irgendwann schön!
Peace Frieda
16. Juni 2010
Heute kam wieder Besuch und zwar der Kameraopa mit der Adele! Die Lotti und die Adele haben sich auch direkt ganz dolle durch den Garten gejagt; ums Gartenhäuschen herum und die Wäschespinne umzingelt. Das war dufte!
Aber nach einer halben Stunde fanden die Lotti und die Trude eigentlich, dass Besuch am besten geht, wenn es am schönste ist. Dazu hatte die Adele aber keine Lust und sie hat sich ganz dolle Mühe gegeben die Lotti und die Trude zu animieren! Und als die beiden einfach weiter schlafen wollten, fand die Adele das es jetzt ein guter Moment wäre ihre Nahkampfkenntisse weiter auszubauen. Das darf man nämlich nicht vernachlässigen und muß immer im Training bleiben! Da darf man nicht schlunzen! Und weil die Adele sehr gewissenhaft ist, hat sie direkt probiert, wie man so auf der Trude herumspringen kann, wenn die im Körbchen schläft. Und wie das so mit dem Würgegriff klappt.
Und die Lotti, die ist auf einmal von der Terrassenbrüstung gepurzelt. Einfach so, nur weil man ein ganz klein bisschen geschubst hat! Das war ganz dolle interessant zu sehen, wie sich so ein Mops im Flug verhält! Da wird der Mops zum Flugmops!
Aber dann hat sich die Adele doch lieber an den Gartenzaun gesetzt und sich mit dem Speedy unterhalten, der drinnen bei der Tante Ghesas auf dem Sofa saß. Das macht aber nix, denn wenn man laut genug kläfft, dann versteht man sich auch durch die Häuserwand und quer durch den Garten! Das ist wie funken aber ohne Funkgerät!
Der Kameraopa hat die ganze Zeit ganz nervös gelächelt und immer wieder gesagt, dass er zuhause einen Hund hat, der echt nie bellt.
Jetzt fragen wir uns nur, warum der Kameropa diesen Hund nie zu uns mitbringt....
Peace Frieda
Heute war wieder Besuchstag und es kamen der Kameraopa mit der nicht-kläffenden Adele und die Tante Petra und der Onkel Ernst.
Und mit bei sich hatten die Tante Petra und der Onkel Ernst ein kleines Rosenbäumchen. Und zwar nicht irgendeines, sondern ein Rosarium Uetersen. Das hat sich mein Frauchen schon ganz lange gewünscht, aber nirgends gefunden. Da hat die Tante Petra den Rosendealer ihres Vertrauens angerufen und der hat dann eins klar gemacht. Da hat sich mein Frauchen gefreut wie Bolle !
Die Tante Petra und mein Frauchen haben das Bäumchen direkt eingepflanzt und die Herrchen standen drum herum und haben wichtig geguckt. Die Adele hat sich derweil die Pipi-Stauden in dem Hochbeet angeschaut und geprüft, wie viele kleine Pflanzen man mit seinem Hintern auf einmal platt drücken kann. Und dann ist ihr eingefallen, dass sie ja ihre Kondition ausbauen wollte und hat lieber ordentlich gekläfft. Das macht viel mehr Spaß als Pflanzen platt sitzen und der Kameropa war auch ganz dolle stolz auf die Adele ihre Kläffkondition; er konnte das nur nicht so zeigen.
Und abends, wenn alle Blümchen und Rosen in unserem Garten Heia machen, dann kann man zwei kleine Mopsengel sehen, wie sie in dem Rosenbäumchen Fangen spielen und ihre Nasen in die Blüten drücken. In Wahrheit ist das nämlich gar kein Rosarium Ütersen sondern eine Mopsus-Angelus-Rose!
Peace Frieda
13. Mai 2010
Als mein Frauchen gestern von der Arbeit nach Hause kam, war mein Herrchen schon da. Und eigentlich war alles wie sonst, nur das mein Herrchen immer so gegrinst hat. Und dann hat er mein Frauchen zum Essen machen in die Küche gesendet. Und da stand etwas, was vorher noch nicht da stand. Nämlich eine echte, rote KitchenAid!

Mit der mein Frauchen schon ganz lange geliebäugelt, denn die KitchenAid ist der Ferrari für jeden Käseträume-Bäcker. Da hat mein Herrchen meinem Frauchen einen ganz großen Wunsch erfüllt und damit einmal mehr bewiesen, dass er das allerbeste Herrchen der Welt ist!
Und jetzt wohnt die KitchenAid bei uns, einfach so!! Mein Frauchen kann das gar nicht glauben und ist direkt heute morgen gucken gegangen, ob die KitchenAid nicht über Nacht wieder ausgezogen ist.
Was als erstes damit gebacken wurde? Ist doch klar: eine große Fuhre Käseträume!
Peace Frieda
5. Mai 2010
Manche Dinge ändern sich auch in der neuen Wohnung nicht, und so wussten die Lotti und die Trude direkt, dass heute Besuch kommt, als mein Frauchen aufgeräumt hat.
Und dann stand auch schon der Kameraopa mit der Adele vor der Tür. Die Adele hat erst mal ausprobiert, ob man sich auf dem schwarz weißen Fliesen genauso gut prügeln kann, wie in der alten Wohnung. Und in der Küche. Und auf der Terrasse.
Der Kameraopa hat dann auch gleich eine Runde Kamelle geworfen und von da an hat die Trude lieber beim Kameraopa gesessen und die lecker duftende Westentasche beobachtet.
Der Kameraopa hat dann ganz stolz berichtet, dass die Adele zum Glück gar kein Kläffe Hund ist und darauf war der Kameraopa sehr stolz. Da haben die Lotti und die Trude die Adele ganz dolle ausgelacht und ihr eine lange Nase gedreht, denn wer nicht kläfft und stänkert ist eine Lüllepups.
Das fand die Adele gar nicht lustig und sie hat direkt gezeigt, wie ganz doll super sie stänkern kann. Gegen den ollen Schäferhund nebenan. Und gegen die Blümchen im Garten. Und die Vögel. Und die Wolken am Himmel. Die Adele kann nämlich wohl kläffen und es macht sogar richtig Spaß!!
Der Kameraopa hat dann ganz komisches Augenzucken bekommen und immer so nervös gelächelt. Das sah aber irgendwie nicht echt aus das Lächeln; das hatte ganz viele Zähne.
Als der Kameraopa dann abends wieder mit der Adele nach Hause gefahren ist, war die ganz dolle müde und heiser. Kläfffen ist nämlich ganz schön anstrengend. Aber zum Glück kann man das ja üben!
Peace Frieda
27. April 2010
Am Samstag war ein ganz wichtiger Tag, da kamen nämlich die Tante Petra und der Onkel Ernst zu Besuch. Und zwar nicht einfach so, sondern weil die Mission „Gartenbepflanzung“ anstand.
Zu diesem Zweck waren die Tante Petra und mein Frauchen extra schon am Donnerstag in ein ganz doll großes Gartencenter gefahren um Sträucher und Stauden zu kaufen. Stauden erkennt man daran, dass in einem 5 cm kleinen Töpfchen eine 1 cm kleine Pflanze wohnt, die aussieht als hätte sie drei Tage im Regen gelegen. Das nennt man dann Staude. Und wenn man die kleine Pippi-Pflanze schön gießt und lieb hat, dann wird sie irgendwann einmal ganz doll groß und stark.
Gut, dass die Tante Petra mit dabei war, denn sie wusste ganz genau, welche kleine Pippipflanze in unseren Garten passt. Und außerdem hat sie immer schön ein Auge auf unser Gartenbudget gehabt, das war sehr praktisch. Schade, dass die Tante Petra nicht bei uns unter dem Schreibtisch wohnt, dann könnte sie auch ein Auge auf unser Budget haben, wenn mein Frauchen mal wieder im Internet surft.
Die Tante Petra und mein Frauchen haben sich auch sofort an die Arbeit gemacht und ganz viel geschaufelt und gegraben. Mein Frauchen hat ja heimlich gehofft, dass unter dem Hochbeet ein kleiner Goldschatz oder zumindest das Bernsteinzimmer verborgen liegt. Aber da war nichts, nur ganz viele Wurzeln und Erde.
Mein Herrchen und der Onkel Ernst haben derweil oben auf unserer Terrasse gesessen, sich über die wichtigen Themen des Lebens unterhalten und der Tante Petra und meinem Frauchen beim Schaufeln zugesehen. Das war genauso wie in diesen Südstaaten Filmen, nur dass wir keine Baumwolle in unserem Beet anpflanzen.
Die Lotti und die Trude haben auch ganz eifrig geholfen, vor allem, wenn es um die ganz doll lecker riechenden Hornspäne ging. Davon werden die kleinen Pippipflanzen nämlich ganz doll gross.
Und deshalb haben die Lotti und die Trude heimlich ein wenig genascht, damit sie schneller wachsen und die Adele besser verdreschen können.
Und jetzt gehen die Lotti und die Trude jeden Tag ein paar Mal durch unser Hochbeet und gucken nach, ob die Pippipflanzen schon gewachsen sind. Und die eine oder andere Pflanze wird mit einem liebevoll darunter gezirkelten Häufchen bei dem Wachstumsprozess unterstützt. Das hatten die Tante Petra und mein Frauchen nämlich ganz vergessen!
Peace Frieda
10. April 2010
Abends, in einem kleinen Häuschen am Niederrhein, steht die Gartentante Petra manchmal am Fenster und pustet Rauchkringel in die Luft. Und der Armand und ich sitzen oben auf unserer Wolke, trinken unsere Himmelsmilch und der Armand fängt mit seinem Taktstöckchen die Rauchkringel auf.
Und wie die Tante Petra da so gestern abend stand, da fiel auf einmal eine Sternschnuppe vom Himmel. Da hat die Tante Petra sich von ganzem Herzen etwas gewünscht. Ganz, ganz dolle hat sie es sich gewünscht und dann hat sie einen kleinen Gedankengruß an den Armand und mich geschickt und um ein bißchen Mopsmagie gebeten. Da haben der Armand und ich uns nur verschmitzt angelächelt.
Denn als die Gartentante Petra heute vom Altpapier Wegbringen nach Hause kam, da stand da der Onkel Ernst und schlug vor, dass sie zu dem Onkel Uwe fahren, kleine französische Bulldoggen-welpen gucken. Da wurden die Augen von der Tante Petra so groß wie ihre Rauchkringel, denn damit hatte sie gar nicht gerechnet!
Und bei dem Onkel Uwe, da hat dann schon der kleine Zorro gewartet. Der Zorro ist erst 15 Tage alt und kaum größer als ein Hamster, aber er hat das Herz von der Tante Petra und dem Onkel Ernst im Sturm erobert und sie können es gar nicht richtig abwarten, bis er zu ihnen nach Hause kommt.
Als der Armand und ich heute abend wieder auf unserer Wolke saßen, da konnten wir das Haus von der Tante Petra und dem Onkel Ernst schon von ganz weitem sehen. Denn alle grauen und schweren Kummerwolken waren verschwunden und aus den Fenstern konnte man ganz hellrosa Freude, Hoffnung und Glück strahlen sehen. Und an einem der rosa strahlenden Fenster stand die Tante Petra, blies Rauchkringel in die Luft und dachte über Sternschnuppen und Mopsmagie nach.
Es gibt nämlich Zuhause, in denen es soviel Liebe zu verschenken gibt, die darf nicht ungenutzt unter Kummerwolken verpuffen. Auch wenn dazu eine ganze Menge Mut nötig ist.
Und für den Rest, da gibt es ja zum Glück die Mopsmagie.
Peace Frieda
30. März 2010
Am Samstag morgen hat mein Frauchen die Lotti und die Trude ganz früh zum Käseopa gebracht, denn da sind wir in unsere neue Wohnung gezogen! Und jetzt wissen wir auch, warum es den Spruch "Besitz belastet" gibt. Es kommt nämlich gar nicht darauf an, wieviele Schränke man hat, sondern was in diesen drin ist. Und drauf. Und drunter. Und dahinter.Das ist nämlich ganz schön viel; viel mehr als man denkt! Und nun wohnen wir in der neuen Wohnung, in der es genauso aussieht wie in der alten: nämlich ganz dolle chaotisch. Und mein Herrchen und Frauchen wissen gar nicht, was in den 348 Kartons alles drin ist, denn eigentlich haben wir doch gar nicht soviele Sachen!
Die Lotti und die Trude finden die neue Wohnung ganz dolle dufte. Vor allem der Garten, da kann man sich nämlich prima über die Terrasse jagen und dann mit einem Salto ins Hochbeet springen. Das macht Spaß!
Heute waren wir auch alle im Garten, um das Gras zwischen dem Moos und die Blumen zwischen dem Unkraut zu suchen. Und auf einmal stand da eine Frau auf dem Nachbarsgrundstück und hat ganz dolle laut gequietscht. Jetzt wissen wir: das ist die Tante Ghesis. Damals dachten wir: das ist eine Bekloppte.
Die Tante Ghesis ist dann direkt ins Haus gerannt und hat dann unter lautem Ächzen und viel Mühe etwas nach draussen auf ihre Terrasse geschleppt und da haben wir alle ganz dolle dumm geguckt. Nebenan wohnt nämlich ein Mops! Eher gesagt eine graue Eminenz, denn der Speedy ist schon zehn Jahre alt und in Rente. Die Hobbies vom Speedy sind schlafen, dösen, ein Nickerchen machen, schlummern und mit geschlossenen Augen relaxen. Manchmal fällt er dabei vom Sofa, aber das ist noch lange kein Grund aufzuwachen! Den Trick finden die Lotti und die Trude total dufte.
Weil der Speedy schon so dolle alt ist, sieht er nicht mehr so gut und ein bißchen taub ist er auch. Aber die Tante Ghesis hat ihn trotzdem zum Zaun geschleppt und er hat der Lotti und der Trude erst einmal gezeigt, wie toll er Pipi gegen die Hauswand machen kann. Dafür muß man nämlich nicht gut gucken und hören können!
Die Trude, die hat sich sofort in den Speedy verliebt. Und deshalb steht sie jetzt jeden Tag am Zaun und wartet auf eine Audienz. Wie in Rom. Machmal kommt der Speedy dann Hallo sagen oder er bellt einen kleinen Segen von der Terrasse herüber ans Volk.
Meistens aber schickt er seine Angestellte, die Tante Ghesis. Die kommt dann immer an den Zaun und freut sich. Und ein paar Frolics hat sie auch immer dabei.
Wir finden; bessere Nachbarn hätten wir gar nicht bekommen können!
Peace Frieda
19. Februar 2010
Mein Frauchen, die Lotti, die Trude und ich- wir sind dicke stolz auf mein Herrchen. Mein Herrchen hat nämlich einen neuen Job! Statt Plastikbecher controllt er ab jetzt lecker Schnappes und Sekt. Eine Branche, der nicht zuletzt auch mein Frauchen und die Tante Steffi mit ihren Prosecco-Treffen zu einem konstanten Umsatz verhelfen und so den Arbeitsplatz von meinem Herrchen auch künftig absichern.
Der neue Job ist ganz dolle super und die Firma liegt auch gar nicht weit weg von unserer neuen Wohnung. Da können wir mein Herrchen künftig abends von der Bahn abholen und ihm lustige Pfotenstempel auf die Anzughose drücken.
Heute kam dann der Arbeitsvertrag für mein Herrchen und dabei war auch ein Merkblatt für den vernünftigen Umgang mit Alkohol. Da stand drin, dass es nicht gut ist, wenn man heimlich das Blumenwasser gegen Schnappes austauscht oder zum Mittagessen ein Brandysüppchen mit Whiskybohnen isst. Sonst kann es nämlich passieren, dass man nachmittags mit den Schreibtischstühlen Flitzerennen fährt oder vor der Bürotür des Geschäftsführers den lustigen Kosakentanz aufführt.
Mein Frauchen guckt derweil im Internet schon nach schönen Barschränken und hofft, dass mein Herrchen mal ein lecker Kistchen Champagner nach Hause controllt.
Und wenn dann demnächst die Adele zu uns zu Besuch kommt, dann können die Lotti und die Trude ihr ganz lässig ein edles Tröpfchen anbieten, genau wie in den Soap-Serien im Fernsehen. Das wird cool!
Peace Frieda
04. Februar 2010
Jeden Morgen füttert mein Frauchen die dicken Vögel in unserem Garten und dann stellt sie die Büchse mit den lecker Meisenknödeln wieder unter den Küchenschrank. Was mein Frauchen dabei nicht ahnte – sie wurde präzise bei diesen Tätigkeiten beobachtet und zwar von Gogo-Gadgeto-Späher-Trude. Die Trude hat sich nämlich dabei ganz geschickt hinter dem Piratenhuhn versteckt und sich mit dessen Hilfe einen genauen Überblick über die Situation verschafft.
Und heute war es dann soweit: als mein Frauchen ins Büro fuhr, war da eine ganz kleine Ritze zwischen dem Meisenknödelbüchsendeckel und der Meisenknödelbüchse.
Das hatte die Trude direkt frühmorgens erspäht. Und wenn man seine kleinen Mopszehen ganz platt macht und in diese Ritze popelt, dann öffnet sich der Büchsendeckel wie von Mopsgeisterpfote und man wird reich entlohnt!
Die Lotti und die Trude haben sich ganz dolle gefreut, weil ganze vier lecker Knödelchen in der Büchse lagen! Das war ein Fest!
Als mein Frauchen wieder nach Hause kam, waren von den lecker Knödeln nur noch ein paar kleine Krümelchen über und ein paar Fettflecken auf dem Sofa, die uns jetzt für immer durch das Leben begleiten werden.
Und weil Meisenknödeln aus lecker Fett und Nüssen bestehen, die ganz dolle viel Energie geben, sind wir alle in den Wald an unserer neuen Wohnung gefahren. In dem Wald gibt es auch ein Gehege mit Rehen und Schweinchen, die man füttern kann. Die Schweinchen waren nicht da, die waren auf Fortbildung, aber die Rehe, die kamen direkt an den Zaun und haben sich die Lotti und die Trude genau angeguckt. Die haben gar nicht mehr aufgehört zu gucken und dabei sogar vergessen zu essen; dabei ist die Gattung des thermowestenbefrackten Meisenknödelmopses doch nun wirklich hinlänglich bekannt!
Da kann man mal sehen, dass es mit dem Allgemeinwissen von Großstadtrehen auch nicht mehr zum Besten steht.
Abends schwebte dann über unserem Sofa ,und damit auch über meinem Herrchen und Frauchen, eine würzig leckere Pupswolke, denn Meisenknödel sind nicht nur ganz dolle lecker, sondern man kann davon auch pupsen wie eine Dogge! Nur zwitschern, das können die Lotti und die Trude immer noch nicht.
Peace Frieda
21. Januar 2010
Letzte Woche haben sich mein Herrchen und Frauchen eine Wohnung angesehen. Die Anzeige hat mein Herrchen im Internet entdeckt und die klang irgendwie ein bißchen komisch. Aber mein Herrchen hat auf die inneren Werte der Anzeige geachtet und deshalb ist er dort auch heute mit meinem Frauchen zusammen hingefahren. Vor dem Haus stand schon der Makler-Onkel und der hatte Haare wie ein Pudel. Der Pudelmann hat dann die Wohnung aufgeschlossen und mein Herrchen und Frauchen haben sich alles ganz genau angesehen. Und der Pudelmann hat ganz viel geredet. Über seinen Wohnwagen und über seinen Hund und über seine Wochenendpläne. Nur über die Wohnung, über die hat er nicht geredet und da wurde meinem Herrchen und Frauchen auch klar, warum die Anzeige so aussieht wie sie aussieht.
Die Wohnung aber, die war ganz dolle schön! Im Schlafzimmer gibt es Einbauschränke, in denen man ganz toll Versteck spielen kann. Und eine kleine Speisekammer in der Küche, die nur darauf wartet, dass sie mit Dosen voller Käseträume gefüllt wird.
Und dann hat der Pudelmann die Jalousien zu dem Garten hochgezogen und da wurden mein Herrchen und Frauchen ganz, ganz still und haben nur geseufzt, so schön war der Garten. Der ist nämlich noch größer als unser jetziger und drum herum sind auch nur Gärten und keine Strasse. Selbst wenn die Trude wieder mit der Nagelfeile ein Loch in den Zaun sägt, kann dann nix passieren!
In dem Garten stehen ganz hohe alte Bäume und sogar zwei Tannen mit Tannenzapfen. Und wenn man heimlich an der Tanne schüttelt fallen ganz viele Tannenzapfen herunter. Zum Beispiel auf den Kappes von der Adele, die man in dem Garten bestimmt auch super jagen und verdreschen kann.
Fünf Minuten von der Wohnung entfernt ist ein ganz doll großer Wald in dem viele andere Hunde Gassi gehen. Und außerdem gibt es da ein Gehege mit Rehen und Schweinchen, denen können wir dann jeden Tag Äpfelchen bringen und dann werden sie bald so dick wie die Vögel in unserem Garten!
Meinem Herrchen und Frauchen hat die Wohnung ganz dolle supergut gefallen und sie konnten sich direkt vorstellen, wie die Lotti und die Trude sich hier wohlfühlen würden. Und nach einer Woche Hoffen und Bangen kam heute dann die gute Nachricht von der Hausverwaltung. Da haben wir uns alle ganz toll gefreut!
Jetzt heißt es Kisten packen und renovieren und ab April backen wir dann unsere Käseträume in der neuen Wohnung! Das wird toll!
Peace Frieda
02. Januar 2010
Das Jahr hat zwar gerade erst angefangen, aber bei uns passiert ganz dolle viel!
An Weihnachten hatten mein Herrchen und Frauchen Urlaub und sie hatten sich ganz dolle darauf gefreut, mit der Lotti und der Trude lange Gassi Spaziergänge zu machen. Und darauf mal wieder ins Kino oder Essen zu gehen. Aber dann hat es geschneit und zwar ganz, ganz viel. Der Schnee war höher als die Lotti und die Trude und mein Herrchen musste ganz viel schippen, damit wir überhaupt von unserem Berg herunterkamen.
Da haben sich mein Herrchen und Frauchen zusammengesetzt und ganz lange und ernst überlegt und dann haben wir alle beschlossen, dass wir wieder in die Stadt ziehen. Also jetzt nicht mitten in die Innenstadt, aber in einen Vorort. Dahin wo es Bürgersteige gibt und Kinos und Geschäfte und andere Hundekumpels, denen man im Wald Guten-Tag-sagen kann. Und eine Internetstandleitung, obwohl das natürlich nichts zur Sache tut.
Jetzt sind die Lotti und die Trude schon ganz dolle gespannt, wo wir denn künftig wohnen werden!
Und wie schon beim letzten Umzug, fahren wir kurz darauf wieder nach Dänemark in den Urlaub. Jetzt stellt sich nur die Frage: ziehen wir immer um, wenn wir nach Dänemark fahren? Oder fahren wir nach Dänemark, weil wir umziehen?
Peace Frieda